Saudi-Arabien fördert im Januar so viel Öl wie noch nie

Saudi-Arabien hat im Januar trotz des Preisverfalls so viel Öl gefördert wie nie zuvor. Insgesamt lag die Produktion auf dem Rekordwert von 10,23 Millionen Barrel (159 Liter) pro Tag, wie aus Daten der Regierung vom Donnerstag hervorgeht. 7,8 Millionen Barrel täglich wurden exportiert, das waren so viele wie seit neun Monaten nicht. Das Land ist der weltweit führende Exporteur des Rohstoffs.

Um den Preisverfall zu stoppen, haben sich Saudi-Arabien, Katar, Venezuela sowie Russland im Grundsatz darauf verständigt, die Produktion auf dem Januar-Niveau einzufrieren. Sie wollen sich in einem Monat wieder treffen, um über die geplante Förderbremse zu beraten. Der Iran will sich aber nicht an der Vereinbarung beteiligen.

Die Aussicht auf die Obergrenze stabilisierte zuletzt den Ölpreis. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstag mit 40,73 Dollar etwa ein Prozent mehr als am Mittwoch, nachdem es im Januar noch mit 27,10 Dollar so günstig war wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Dazu hatte vor allem das Überangebot auf dem Weltmarkt beigetragen.

Paris/Toulouse (APA/Reuters) - Laut Branchenkreisen könnte der europäische Luftfahrtkonzern Airbus künftig weniger Großraumflugzeuge vom Typ A380 bauen. Derzeit werde geprüft, ob die Produktion bis auf sechs Maschinen pro Jahr gesenkt werden könnte, ließ Airbus den Insidern zufolge einige Zulieferer wissen. Schon 2018 will Airbus nur noch zwölf und 2019 nur noch acht Jets dieses Typs herstellen.
 

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Kreise - Airbus könnte A380-Produktion drosseln

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Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Finanzminister Peter Altmaier (CDU) und vier seiner europäischen Amtskollegen haben die US-Regierung vor den negativen Folgen ihrer geplanten Steuerreform gewarnt. Die Minister aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien befürchten eine Benachteiligung ausländischer Firmen.
 

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Fünf EU-Finanzminister warnen vor US-Steuerreform