Saudi-Arabien fördert im Januar so viel Öl wie noch nie

Saudi-Arabien hat im Januar trotz des Preisverfalls so viel Öl gefördert wie nie zuvor. Insgesamt lag die Produktion auf dem Rekordwert von 10,23 Millionen Barrel (159 Liter) pro Tag, wie aus Daten der Regierung vom Donnerstag hervorgeht. 7,8 Millionen Barrel täglich wurden exportiert, das waren so viele wie seit neun Monaten nicht. Das Land ist der weltweit führende Exporteur des Rohstoffs.

Um den Preisverfall zu stoppen, haben sich Saudi-Arabien, Katar, Venezuela sowie Russland im Grundsatz darauf verständigt, die Produktion auf dem Januar-Niveau einzufrieren. Sie wollen sich in einem Monat wieder treffen, um über die geplante Förderbremse zu beraten. Der Iran will sich aber nicht an der Vereinbarung beteiligen.

Die Aussicht auf die Obergrenze stabilisierte zuletzt den Ölpreis. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstag mit 40,73 Dollar etwa ein Prozent mehr als am Mittwoch, nachdem es im Januar noch mit 27,10 Dollar so günstig war wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Dazu hatte vor allem das Überangebot auf dem Weltmarkt beigetragen.

US-Präsident Donald Trump wirbelt an verschiedenen Fronten

Wirtschaft

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Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei der in der Koalition umstrittenen Frage technischer Diesel-Nachrüstungen eine Entscheidung bis Ende September angekündigt. "Wir müssen gucken, wie wir unter der Maßgabe der Verhältnismäßigkeit, der Notwendigkeit, möglichst Fahrverbote zu vermeiden, eine vernünftige Lösung finden Ende September", sagte die CDU-Politikerin am Freitag in Berlin.
 

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Merkel: Bis Ende September Entscheidung zu Diesel-Umrüstungen

Brüssel (APA) - Auch der deutsche Staatsminister Michael Roth hält ein No-Deal-Szenario beim Brexit für möglich. "Wir können derzeit nichts ausschließen", betonte er vor dem Brexit-Rat am Freitag in Brüssel. Der Brexit zeige "auf dramatische Weise, dass der Austritt aus der EU kein einziges Problem" löse. Immerhin liege nun ein Vorschlag Londons vor, "auf den wir sehr lange gewartet haben", so Roth.
 

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Brexit - Deutscher Staatsminister Roth: Auch No-Deal-Szenario möglich