Saudi-Arabien nur gemeinsam mit Iran zu Förderbeschränkungen bereit

Eine baldige Beschränkung der Fördermengen wichtiger ölexportierender Staaten ist nach Aussagen eines saudischen Prinzen unwahrscheinlicher geworden. Saudi-Arabien werde seine Fördermenge nur dann einfrieren, wenn der Iran und andere Ölförderländer dies auch tun, sagte der stellvertretende Kronprinz Mohammed bin Salman am Freitag der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Die Preise der wichtigsten Ölsorten Brent und WTI gaben nach der Veröffentlichung jeweils um mehr als 1,5 Prozent nach. Für Mitte April ist ein Treffen wichtiger Förderländer geplant, bei dem über mögliche Produktionsbeschränkungen gesprochen werden soll. Dass der Iran eine Förderbeschränkung mitmacht, gilt unter Experten als unwahrscheinlich. Schließlich sind gerade erst internationale Sanktionen gegen den Iran beendet worden, die dem Land erstmals seit Jahren erlauben, die Produktion wieder hochzufahren.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden