Saudi-Arabien erwägt Börsengang von weltgrößtem Ölkonzern

Saudi-Arabien erwägt nach einem Bericht des britischen Magazins "The Economist" zumindest einen Teil-Börsengang des weltgrößten Öl-Konzerns Saudi Aramco. Das Blatt berichtete am Donnerstag, eine Entscheidung darüber solle in den kommenden Monaten fallen. Es sei die Rede davon, zunächst einen Anteil von womöglich fünf Prozent an die Börse in Riad zu bringen. Wegen des Verfalls des Rohölpreises stehen die Staatsfinanzen des Landes unter Druck. Saudi Aramco gilt als eine der wertvollsten Firmen der Welt.

Vize-Kronprinz Mohammed bin Salman sagte dem "Economist", er persönlich wäre von einem Börsen-Listing begeistert: "Ich denke, das wäre im Interesse des saudischen Marktes und im Interesse von Aramco." Zu den aktuellen Spannungen mit dem Iran sagte er, ein Krieg wäre der Beginn einer großen Katastrophe in der Region. "Wir werden so etwas nicht zulassen", betonte er.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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