Saudi-Arabien erwägt Börsengang von weltgrößtem Ölkonzern

Saudi-Arabien erwägt nach einem Bericht des britischen Magazins "The Economist" zumindest einen Teil-Börsengang des weltgrößten Öl-Konzerns Saudi Aramco. Das Blatt berichtete am Donnerstag, eine Entscheidung darüber solle in den kommenden Monaten fallen. Es sei die Rede davon, zunächst einen Anteil von womöglich fünf Prozent an die Börse in Riad zu bringen. Wegen des Verfalls des Rohölpreises stehen die Staatsfinanzen des Landes unter Druck. Saudi Aramco gilt als eine der wertvollsten Firmen der Welt.

Vize-Kronprinz Mohammed bin Salman sagte dem "Economist", er persönlich wäre von einem Börsen-Listing begeistert: "Ich denke, das wäre im Interesse des saudischen Marktes und im Interesse von Aramco." Zu den aktuellen Spannungen mit dem Iran sagte er, ein Krieg wäre der Beginn einer großen Katastrophe in der Region. "Wir werden so etwas nicht zulassen", betonte er.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia