Saudi-Arabien beschließt Einstieg in Atomenergie

Riad (APA/AFP) - Saudi-Arabien hat den Einstieg in die Atomenergie beschlossen: Das Kabinett des Ölstaats billigte am Dienstag einen Nationalen Atomenergieplan, der den Bau von bis zu 16 Kernkraftwerken in den kommenden 20 Jahren vorsieht, wie die amtliche Nachrichtenagentur SPA berichtete.

Der Plan sehe hohe Sicherheitsstandards für die Kraftwerke vor und schreibe fest, dass die Atomenergie nur für friedliche Zwecke genutzt werde.

Saudi-Arabien ist der weltgrößte Erdöl-Exporteur. Das Königreich arbeitet momentan daran, seine eigene Energieversorgung zu diversifizieren. Mit dem Einstieg in den Atomstrom will die Regierung noch mehr Öl für den Export bereitstellen.

Kritiker äußerten die Befürchtung, dass Saudi-Arabien sein Atomprogramm auch mit Blick auf die rivalisierende Regionalmacht Iran aufbaut, die selbst Atomenergie nutzt. In einem internationalen Atomabkommen verpflichtete sich der Iran, auf eine militärische Nutzung zu verzichten. Die Regierung in Riad beteuert, dass sie keine militärischen Absichten mit ihrem Atomplan verfolge.

Für den Bau der Kraftwerke sind etwa 80 Milliarden Dollar (64,5 Milliarden Euro) veranschlagt. Unternehmen aus den USA, Russland, Frankreich, China und Südkorea bemühen sich bereits um Aufträge. Das Thema dürfte auch bei dem für kommende Woche geplanten Washington-Besuch von Kronprinz Mohammed bin Salman eine Rolle spielen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen