Saudi-Arabien bekräftigt Zeitplan für Börsengang von Aramco

Riad (APA/AFP) - Der saudi-arabische Ölriese Aramco wird nach Angaben seines Vorstandschefs Amin Nasser wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2018 an die Börse gehen. "Der Börsengang ist im Zeitplan", sagte Nasser am Montag dem Fernsehsender CNBC. Er reagierte damit auf Berichte, der Verkauf von knapp fünf Prozent der Anteile an der staatlichen Aramco könne verschoben werden.

Ebenso wies Nasser Berichte zurück, die saudi-arabischen Behörden verhandelten bereits mit chinesischen oder anderen Investoren über einen Verkauf von Aramco-Anteilen.

Der Börsengang von Aramco soll bis zu 100 Mrd. Dollar (85 Mrd. Euro) in die Kassa des Staates spülen. Saudi-Arabien hat wegen des Verfalls des Ölpreises ein Defizit von 200 Mrd. Dollar in den vergangenen drei Haushaltsjahren angehäuft.

Der Börsengang ist Teil eines Plans namens Vision 2030, mit dem das Königreich seine Abhängigkeit von den Erdöleinnahmen reduzieren will. Dazu gehören auch die Gründung eines Staatsfonds, Strukturreformen und weitere Privatisierungen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte