Saudi Arabian Airlines startet Mitte 2017 mit Billigfluglinie

Die staatliche Fluggesellschaft Saudi Arabian Airlines wird Mitte 2017 zusätzlich mit einer Billigfluglinie starten. Unternehmenschef Saleh al-Dschasser sagte der saudi-arabischen Nachrichtenagentur SPA, die Low-Cost-Airline unter dem Namen "Flyadeal" werde gänzlich unabhängig von der Mutter sein.

Weitere Einzelheiten zur Finanzierung oder zu künftigen Zielen nannte er nicht. In Saudi-Arabien gibt es bereits den Billigflieger flynas, der einheimische und internationale Ziele anfliegt.

Die Zeitung "Arab News" berichtete am Montag, die saudi-arabische Regierung werde Anfang kommender Woche einen "Nationalen Umbauplan" vorstellen. Der tiefe Fall des Ölpreises zwingt Saudi-Arabien dazu, andere Einkommensquellen zu erschließen. Airline-Chef Dschasser sagte der Nachrichtenagentur SPA, die neue Billigfluglinie sei eine zusätzliche Maßnahme zum Nationalen Umbauplan.

Die saudi-arabische Regierung musste wegen des Ölpreisverfalls bereits die Benzinpreise anheben und Subventionen für Strom und Wasser kürzen. Mehrere geplante Projekte wurden verschoben; in Erwägung sind Privatisierungen und sogar Steuererhöhungen.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab