Saudi Arabian Airlines startet Mitte 2017 mit Billigfluglinie

Die staatliche Fluggesellschaft Saudi Arabian Airlines wird Mitte 2017 zusätzlich mit einer Billigfluglinie starten. Unternehmenschef Saleh al-Dschasser sagte der saudi-arabischen Nachrichtenagentur SPA, die Low-Cost-Airline unter dem Namen "Flyadeal" werde gänzlich unabhängig von der Mutter sein.

Weitere Einzelheiten zur Finanzierung oder zu künftigen Zielen nannte er nicht. In Saudi-Arabien gibt es bereits den Billigflieger flynas, der einheimische und internationale Ziele anfliegt.

Die Zeitung "Arab News" berichtete am Montag, die saudi-arabische Regierung werde Anfang kommender Woche einen "Nationalen Umbauplan" vorstellen. Der tiefe Fall des Ölpreises zwingt Saudi-Arabien dazu, andere Einkommensquellen zu erschließen. Airline-Chef Dschasser sagte der Nachrichtenagentur SPA, die neue Billigfluglinie sei eine zusätzliche Maßnahme zum Nationalen Umbauplan.

Die saudi-arabische Regierung musste wegen des Ölpreisverfalls bereits die Benzinpreise anheben und Subventionen für Strom und Wasser kürzen. Mehrere geplante Projekte wurden verschoben; in Erwägung sind Privatisierungen und sogar Steuererhöhungen.

Der durchschnittlicher Preis für eine Maß Bier am Münchner Oktoberfest liegt heuer bei 11,24 Euro und damit um 3,8 Prozent über dem Vorjahr. Der UniCredit Wiesn Visitor Price Index (WVPI) verzeichnet mit 3,3 Prozent erneut einen Anstieg.
 

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Oktoberfest-Analyse: Stärkste Bierpreis-Inflation seit 2012

Wien (APA) - Am 49. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat dieser einmal mehr die Anklagebehörde angegriffen. "Es ist wirklich Science-Fiction, die man hier liest von der Staatsanwaltschaft", sagte der Hauptangeklagte heute zu den Anklagevorwürfen, er hätte bei der Einmietung der Finanzbehörden in den Linzer Terminal Tower Schmiergeld kassiert.
 

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Grasser-Prozess - 49. Prozesstag startet mit "Science Fiction"

Hannover/Gerlingen (APA/dpa/Reuters) - Jedes vierte Nutzfahrzeug wird im Jahr 2030 nach Einschätzung des Zulieferers Bosch elektrisch angetrieben sein. In China werde es sogar nahezu jeder dritte Transporter sein, teilte Bosch am Mittwoch mit. Gleichzeitig bleibe der im Abgasskandal unter Druck geratene Dieselmotor entscheidend: noch 2025 werden laut Bosch zwischen 80 und 90 Prozent aller Nutzfahrzeuge als Selbstzünder unterwegs sein.
 

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Bosch: Dieselmotor für Nutzfahrzeuge noch lange unersetzlich