Satelliten-Start erneut verschoben

Paris - Ein europäischer Erdbeobachtungs-Satellit hat es am Sonntag erneut nicht ins All geschafft. Der Start der Sojus-Rakete mit Sentinel 1B vom Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana wurde wegen einer technischen "Anomalie" abgesagt, wie das Raumfahrt-Unternehmen Arianespace mitteilte. Nach dem Austausch eines Raketenteils soll am Montag um 23.02 Uhr MESZ ein vierter Versuch unternommen werden.

Die ersten für Freitag beziehungsweise dann für Samstag geplanten Starts waren jeweils wegen ungünstiger Wetterbedingungen verschoben worden. Der Satellit Sentinel 1B zählt zu einer ganzen Flotte europäischer Satelliten, die seit 2014 im Rahmen des Copernicus-Programms der EU nach und nach auf Erdumlaufbahnen gebracht werden.

Mit Sentinel 1B sollen sich demnächst vier dieser Beobachtungssatelliten im Weltraum befinden, weitere Starts sind in diesem und im nächsten Jahr geplant.

Das Copernicus-Programm verfolgt das Ziel, den Zustand der Erde kontinuierlich zu erfassen und Fernerkundungsdaten über Ozeane, Landflächen, Atmosphäre und Klimawandel zu sammeln.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht