Satelliten-Start erneut verschoben

Paris - Ein europäischer Erdbeobachtungs-Satellit hat es am Sonntag erneut nicht ins All geschafft. Der Start der Sojus-Rakete mit Sentinel 1B vom Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana wurde wegen einer technischen "Anomalie" abgesagt, wie das Raumfahrt-Unternehmen Arianespace mitteilte. Nach dem Austausch eines Raketenteils soll am Montag um 23.02 Uhr MESZ ein vierter Versuch unternommen werden.

Die ersten für Freitag beziehungsweise dann für Samstag geplanten Starts waren jeweils wegen ungünstiger Wetterbedingungen verschoben worden. Der Satellit Sentinel 1B zählt zu einer ganzen Flotte europäischer Satelliten, die seit 2014 im Rahmen des Copernicus-Programms der EU nach und nach auf Erdumlaufbahnen gebracht werden.

Mit Sentinel 1B sollen sich demnächst vier dieser Beobachtungssatelliten im Weltraum befinden, weitere Starts sind in diesem und im nächsten Jahr geplant.

Das Copernicus-Programm verfolgt das Ziel, den Zustand der Erde kontinuierlich zu erfassen und Fernerkundungsdaten über Ozeane, Landflächen, Atmosphäre und Klimawandel zu sammeln.

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Brüssel/Luxemburg (APA) - Im Ringen um den künftigen EU-Finanzrahmen lässt die Europäische Investitionsbank (EIB) mit innovativen Ideen aufhorchen. "Der Umstieg auf Finanzinstrumente bietet eine große Chance", sagte EIB-Vizepräsident Andrew McDowell im Gespräch mit der APA. "Denn mit den Finanzinstrumenten besitzen wir die Möglichkeit, die knappen öffentlichen Mittel in Europa zu vervielfachen."
 

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EIB-Vize: "Große Chance" für EU-Budget durch Finanzinstrumente

Schwechat (APA/dpa) - Einen langfristigen Tarifvertrag mit 37 Monaten Laufzeit hat die Gewerkschaft Verdi beim deutschen Ferienflieger Condor abgeschlossen. Die rund 3.000 Beschäftigten am Boden, in der Kabine und bei der Technik erhalten rückwirkend zum 1. Jänner 3,3 Prozent mehr Gehalt, wie Verdi am Freitag mitteilte.
 

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Gewerkschaft Verdi schließt langfristigen Tarifvertrag bei Condor ab