SAP hebt Ausblick fürs Gesamtjahr an

Walldorf (APA/Reuters) - Der Softwarekonzern SAP rechnet nach der Übernahme der auf Kundenmanagement spezialisierten US-Firma Callidus mit einem höheren Wachstum im laufenden Jahr. Die Erlöse würden zwischen 24,8 und 25,3 Milliarden Euro liegen, teilte der Marktführer für Firmensoftware am Dienstag mit. Bisher hatte der Konzern 24,6 bis 25,1 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

Beim Betriebsergebnis hob das Walldorfer Unternehmen leicht das untere Ende der Spanne an: Es erwartet nun 7,35 bis 7,50 Milliarden Euro.

Im ersten Quartal war erneut die Nachfrage nach Cloud-Software der Umsatztreiber. Von Jänner bis März legte das Geschäft mit Mietsoftware aus der Cloud währungsbereinigt um 31 Prozent zu und knackte mit 1,07 Milliarden Euro erstmals die Marke von einer Milliarde. Der Gesamtumsatz stieg währungsbereinigt um neun Prozent auf 5,26 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis von Europas wertvollstem Technologieunternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 110 Milliarden Euro lag bei 1,235 Milliarden Euro, was einem währungsbereinigten Plus von 14 Prozent entspricht.

Analysten hatten im Schnitt bei einem Umsatz von 5,31 Milliarden Euro mit einem operativen Gewinn von 1,19 Milliarden Euro gerechnet.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker