SAP gibt sich Regeln für Umgang mit künstlicher Intelligenz

Düsseldorf/Walldorf (APA/AFP) - Der deutsche Softwarekonzern SAP gibt sich selbst Regeln für den Umgang mit künstlicher Intelligenz. Derzeit erarbeite ein Team einen Verhaltenskodex, sagte Finanzchef Luka Mucic dem "Handelsblatt" vom Freitag. Ziel sei es, zu zeigen, "wie wir als SAP mit solchen Fragestellungen umgehen". Das Regelwerk sieht unter anderem vor, Kunden einen Einblick in die technischen Entscheidungen zu geben.

"Wenn der Kunde uns als Blackbox wahrnähme, würde das unser Verhältnis belasten", sagte Mucic. "Wir glauben, dass künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen ein enormes Potenzial haben, die nächste industrielle Revolution einzuläuten", sagte Markus Noga, der bei SAP den Bereich maschinelles Lernen leitet. Ein verantwortungsvoller Umgang damit sei wichtig, um den Befürchtungen und Ängsten, die mit jeder neuen Technologie verbunden sind, zu begegnen und einen positiven Umgang zu fördern. Ziel des Verhaltenskodex sei es, einen "kategorischen Imperativ fürs maschinelle Lernen" zu entwickeln.

Künstliche Intelligenz spielt für SAP eine wichtige Rolle. Der Konzern will führender Anbieter bei intelligenten Anwendungen für geschäftliche Software werden. Dazu zählt beispielsweise ein Finanzprogramm, das offene Buchungen automatisch mit ausstehenden Forderungen abgleicht, oder eine Personalsoftware, die zu offenen Stellen passende Bewerber vorschlägt.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"