SAP geht nach Kritik an Vorstandsvergütung auf Aktionäre zu

Mannheim (APA/dpa) - Nach der Debatte um die Vorstandsvergütung im Vorjahr geht der deutsche Softwarekonzern SAP auf seine Aktionäre zu. Man habe die Kritik sehr ernst genommen und den Dialog vor allem mit den institutionellen Anlegern gesucht, sagte Aufsichtsratschef Hasso Plattner am Donnerstag bei der Hauptversammlung in Mannheim.

Das Ergebnis sei ein transparenteres und besser nachvollziehbares System der Managergehälter. Zudem berichte SAP nun offener und detaillierter über die Arbeit des Aufsichtsrats und erfülle seit Februar ohne Ausnahme die Vorgaben des Deutschen Corporate-Governance-Kodex für gute Unternehmensführung.

Grundsätzlich verteidigte Plattner erneut die hohen Gehälter für Vorstandschef Bill McDermott und die anderen Manager. "Die Vorstandsvergütung muss mit Blick auf unsere globalen Konkurrenten international wettbewerbsfähig sein", sagte er.

Für 2017 bekommt McDermott laut Geschäftsbericht knapp 13,2 Mio. Euro, von denen ein Großteil aber aus langfristigen Bestandteilen stammt, die sich unter anderem am Ergebnis und am Aktienkurs orientieren und erst mit Verzögerung ausgezahlt werden. SAP hatte die Änderungen im Vergütungssystem bereits angekündigt. Die Aktionäre sollten am Nachmittag darüber abstimmen.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach