SAP steigert Ergebnis deutlich

Der Softwarekonzern SAP hat dank deutlich niedrigerer Kosten im ersten Quartal trotz unerwartet schwacher Umsätze sein Ergebnis deutlich steigern können. Der Gewinn nach Steuern stieg um 38 Prozent auf 570 Mio. Euro, wie der Softwarekonzern am Mittwoch mitteilte.

Vor einem Jahr hatten Aufwendungen für Übernahmen und das aktienbasierte Bonusprogramm sowie Kosten für einen Stellenabbau aus dem Jahr 2014 zu Buche geschlagen. Sein großes Abfindungsprogramm im vergangenen Jahr hatte SAP erst im zweiten Quartal gestartet. Trotz des Stellenabbaus beschäftigte der Softwarekonzern mit 78.230 fast 3.700 mehr Mitarbeiter als im Vorjahr. Die meisten davon wurden einem Sprecher zufolge neu eingestellt.
Bereits vor knapp zwei Wochen hatten die Walldorfer Eckdaten vorgelegt. Der Umsatz war wegen überraschend schwacher Softwarelizenzverkäufe lediglich um fünf Prozent auf 4,73 Mrd. Euro geklettert. Analysten trauen dem Dax-Konzern jedoch zu, bereits im zweiten Quartal wieder Boden gut zu machen. SAP machte in diesem Jahr zum ersten Mal von einer Neuregelung gebraucht, die unter anderem Dax-Konzernen erlaubt, im ersten und dritten Quartal nur noch eine Mitteilung zu veröffentlichen. Einen ausführlichen Bericht gibt es nur noch mit den Halbjahres- und Jahreszahlen.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden