SAP-Chef McDermott legte 2017 Gehaltssprung hin

Berlin/Walldorf (APA/Reuters) - SAP-Chef Bill McDermott hat im vergangenen Jahr beim Gehalt offenbar alle anderen Vorstandsvorsitzenden von Dax-Konzernen weit hinter sich gelassen. Einschließlich mehrjähriger Bonusprogramme sind McDermott fast 21,8 Mio. Euro zugeflossen, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten SAP-Geschäftsbericht hervorgeht. 2016 waren es noch 15,6 Mio. Euro gewesen.

Abgeschlagen auf dem zweiten Platz fand sich Daimler-Chef Dieter Zetsche wieder, dessen Vergütung einschließlich der Zahlungen aus den fälligen Bonusprogrammen vergangener Jahre bei 13 Mio. Euro lag. Bisher haben die meisten anderen Dax-Konzerne noch keinen Vergütungsbericht veröffentlicht.

Der deutsche Softwareriese zahlt nicht nur seinem US-amerikanischen Chef, dessen Vertrag bis 2021 läuft, mehr Geld, sondern auch den Aktionären. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 schlagen Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende auf 1,40 Euro von 1,25 Euro je Aktie vor. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 41 Prozent.

Im laufenden Jahr will SAP dem Geschäftsbericht zufolge Änderungen vornehmen, die letztlich zu einer gegenüber 2017 niedrigeren erreichbaren Gesamtvergütung führen sollen. Der 56-jährige McDermott steht seit 2014 allein an der Spitze des wertvollsten Dax-Konzerns. Seither ist der Aktienkurs um weit mehr als 30 Prozent gestiegen.

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker

Brüssel (APA) - Unter österreichischem EU-Vorsitz zeichnet sich keine Einigung der EU-Staaten mehr über die geplante Aufstockung der EU-Grenzschutzagentur Frontex bis 2020 auf 10.000 Mann ab. Der EU-Vorsitz sieht dem Vernehmen nach für Dezember keine formale Einigung der EU-Innenminister mehr vor.
 

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Keine Einigung für Frontex-Aufstockung unter Österreichs EU-Vorsitz