Santander muss wegen US-Autokreditgeschäfts Millionen abschreiben

Santander (APA/dpa) - Die spanische Großbank Santander bekommt die Folgen einer laxen Kreditvergabe beim Autoverkäufen in den USA zu spüren. Das Institut muss nun für das vierte Quartal 600 Mio. Euro abschreiben, vor allem wegen des schrumpfenden Werts des US-Autokreditgeschäfts.

Nach einer jahrelangen Niedrigzinsphase ist die Branche unter Druck geraten. Angesichts steigender Ausfallraten bei Autokrediten warnen Experten vor dem erneuten Platzen einer dicken Finanzblase.

Die Belastungen, die sich allein aufgrund der geringeren Gewinne im US-Verbrauchergeschäft ergeben, bezifferte der Konzern auf 500 Mio. Euro. Die Abschreibungen beeinträchtigten aber nicht die eigene Kapitalstärke, hieß es weiter. Zudem bestätigte Spaniens größte Bank ihre Absicht, die Dividende im laufenden und kommenden Jahr zu erhöhen.

Die Banco Santander hat erst in diesem Monat ihren Anteil an dem US-Verbrauchergeschäft auf 68 Prozent erhöht, indem sie den Mitgründer Thomas Dundon auszahlte. Seit 2015 hat die Sparte 35 Prozent ihres Marktwertes verloren. Die spanische Bank war 2006 mit dem Kauf von Drive Financial Services in das US-Verbraucherkreditgeschäft eingestiegen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte