Santander muss Anleger mit niedrigem Preis für neue Aktien locken

Santander - Die spanische Großbank Santander muss Investoren mit einem niedrigen Ausgabepreis für ihre angekündigte Kapitalerhöhung ködern. Der Ausgabepreis für neue Aktien lag mit 6,18 Euro am unteren Ende der Angebotsspanne, wie die Bank am Freitag mitteilte.

Die neue Santander-Präsidentin Ana Botin hatte am Tag zuvor angekündigt, mit einer Kapitalerhöhung praktisch über Nacht 7,5 Mrd. Euro frisches Geld einzusammeln. Zu Handelsbeginn am Freitag waren die Aktien der Bank um mehr als elf Prozent auf 6,10 Euro gefallen.

Mit der Kapitalerhöhung stärkt das Geldhaus seine harte Kernkapitalquote und verschafft sich neue Spielräume für Wachstumschancen. Nach Botins Aussagen hat das Institut aber keine Übernahmepläne.

Investoren hatten zuletzt Zweifel an der Kapitalstärke der Bank geäußert. Santander zählte bis jetzt zu den wenigen Banken in Europa, die bei der regelmäßigen Veröffentlichung ihrer Kapitalquoten noch nicht die künftig geltenden Regeln voll anwendet hatte. Das schürte Misstrauen, auch wenn das Institut den "Gesundheitscheck" der Europäischen Zentralbank (EZB) im vergangenen Jahr relativ locker bestanden hatte.

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