Sanofi erzielte im vierten Quartal weniger Gewinn

Paris - Umsatzeinbußen bei Diabetes- und Krebs-Medikamenten haben dem französischem Pharmakonzern Sanofi im vierten Quartal einen Gewinnrückgang eingebrockt. Der französische Pharmakonzern verdiente mit 1,7 Mrd. Euro bei konstanten Wechselkursen um 13,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Dennoch könne im Gesamtjahr der Gewinn je Aktie stabil gehalten werden, stellte Sanofi am Dienstag in Aussicht.

Der Umsatz sank im Schlussquartal 2015 um 1,6 Prozent auf 9,3 Mrd. Euro. Konzernchef Olivier Brandicourt knüpft jetzt seine Hoffnungen an ein neuartiges Mittel gegen die Zuckerkrankheit: Der Umsatz mit dem Medikament Toujeo, das 2015 in den USA auf den Markt kam, habe sich zwischen dem dritten und vierten Quartal verdoppelt, erklärte er.

Der ehemalige Bayer-Manager hat Sanofi einen Konzernumbau verordnet, mit dem er auf Einbußen im Diabetes-Geschäft reagiert. Dem Unternehmen setzt vor allem das schwierigere Geschäft mit seinem wichtigen Insulin-Präparat Lantus zu.

Frankreichs größter börsennotierter Konzern hatte zuletzt einen Jobabbau ins Gespräch gebracht. Bis Mai solle Klarheit über den Umfang bestehen, kündigte Brandicourt am Dienstag an. Sanofi beschäftigt weltweit 110.000 Mitarbeiter.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro