Sanofi kauft belgisches Biotechunternehmen für 3,9 Mrd. Euro

Paris (APA/Reuters) - Sanofi übernimmt das belgische Biotechnologie-Unternehmen Ablynx für 3,9 Mrd. Euro. Der französische Pharmakonzern setzte sich damit gegen den dänischen Konkurrenten Novo Nordisk durch, dessen niedrigeres Gebot von Ablynx abgelehnt worden war. Mit dem Zukauf setze Sanofi seine strategische Transformation in Forschung und Entwicklung fort, teilte das Unternehmen mit.

Zugleich werde die Zahl der Medikamente, die sich in späten Entwicklungsphasen befinden, ausgeweitet und das Wachstum im Bereich seltener Blutkrankheiten gestärkt. Sanofi zahlt 45 Euro pro Aktie in bar für Ablynx, wie beide Firmen am Montag mitteilten. Dies ist ein Aufschlag von 21,2 Prozent zum Schlusskurs am Freitag.

Es ist der zweite große Zukauf von Sanofi in diesem Monat. Die Franzosen hatten zuletzt erklärt, für 11,6 Mrd. Dollar (9,33 Mrd. Euro) die US-Biotechfirma Bioverativ zu übernehmen, die sich auf die Behandlung der Bluterkrankheit spezialisiert hat.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker