Sanktionen gegen Russland setzen offenbar Gazprom-Öl-Tochter zu

Das russische Ölunternehmen Gazprom Neft ist einem Zeitungsbericht zufolge auf Finanzhilfen der Regierung in Moskau angewiesen. Die Tochtergesellschaft des Gaskonzerns Gazprom habe den Staat um 198 Mrd. Rubel (2,9 Mrd. Euro) gebeten, berichtete die Tageszeitung "Kommersant" heute, Freitag.

Gazprom Neft habe eine Liste mit Projekten eingereicht, bei denen die Regierung dem Konzern unter die Arme greifen solle. Ein offizieller Antrag stehe aber noch aus. Gazprom Neft lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Mehrere russische Unternehmen sind in Finanzierungsnot geraten, weil sie durch Sanktionen der EU und der USA von westlichen Geldquellen abgeschnitten sind.

So hat Russlands größter Ölkonzern Rosneft milliardenschwere Finanzhilfen beantragt. Der Gasproduzent Novatek und die Bank VTB haben ihrerseits den staatlichen Vermögensfonds angezapft, der eigentlich als Stütze für das russische Rentensystem gedacht ist. Die Unternehmen bekommen die Folgen der Strafmaßnahmen zu spüren, die der Westen aus Protest gegen die Rolle der russischen Regierung im Ukraine-Konflikt verhängt hat.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker