Sanktionen: MiG- und Kalaschnikow-Hersteller im Visierder EU

Brüssel (APA/Reuters) - Die EU hat mit ihren geplanten Wirtschaftssanktionen gegen Russland auch die Hersteller von Kalaschnikow-Sturmgewehren und MiG-Kampfflugzeugen im Visier. Die Botschafter der 28 EU-Staaten berieten am frühen Abend weiter darüber, ab wann die schärferen Strafmaßnahmen gelten sollen. Einige EU-Länder hatten sich dafür ausgesprochen, die Entwicklung des Waffenstillstandes in der Ostukraine abzuwarten.

Das Unternehmen JSC Kalaschnikow gehört zu neun russischen Rüstungsfirmen, an die bei Inkrafttreten der Sanktionen keine Güter mit militärischer und ziviler Nutzung (Dual-Use) aus der EU mehr geliefert werden dürften, wie aus einem Dokument des EU-Rates hervorgeht, das der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlag.

Die Restriktionen für Finanzgeschäfte treffen dem Dokument zufolge, dass das Datum vom Freitag trägt, drei russische Rüstungsfirmen. Dies sind OPK Oboronprom, einer Muttergesellschaft für die Produktion von Hubschraubern wie vom Typ Mi sowie den Flugzeughersteller United Aircraft Corporation, der auch MiG-Kampfjets baut.


Die dritte Firma Uralvagonzavod produziert Kampfpanzer. Wie Reuters bereits am Montag erfuhr, sollen zudem die drei Ölkonzerne Rosneft, Gazprom Neft und Transneft von Finanzgeschäften ausgeschlossen werden.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen