Sanktionen: Exxon stellt umstrittene Bohrungen in russischer Arktis ein

Washington, 19. Sep (Reuters) - Der US-Energiekonzern Exxon legt wegen der amerikanischen Sanktionen gegen die Regierung in Moskau seine Bohrungen in der russischen Arktis auf Eis. Ein Exxon-Sprecher sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag, das US-Finanzministerium habe eine einmalige Verlängerung der Frist für die Umsetzung der Maßnahmen gewährt. Damit solle es dem Konzern ermöglicht werden, die Arbeiten am Bohrloch University-1 in der Karasee "sicher und verantwortungsbewusst herunterzufahren". Der russische Minister für Bodenschätze hatte Reuters zuvor erklärt, Exxon setzte die Erkundungen in der Region fort. Einzelheiten nannte er nicht.

Die USA und Europa haben wegen der Ukraine-Krise Sanktionen gegen Russland verhängt. Exxon hatte 2011 mit dem russischen Staatskonzern Rosneft ein Abkommen über 3,2 Milliarden Dollar zur Erschließung der russischen Arktis vereinbart. Im Juli wurde die Bohrinsel "West Alpha" von Norwegen dorthin beordert, wo sie bei University-1 eingesetzt wurde. Der Investmentbank Simmons zufolge ist die Karasee gegenwärtig eine der wichtigsten Regionen für die Öl-Industrie. Das Bohrprojekt dort habe 600 Millionen Dollar gekostet. Eine Unterbrechung könnte den Zeitplan durcheinanderbringen, der eine vollständige Erschließung des Gewässers 2016 und 2017 vorsieht.

Russland ist zwar einer der weltgrößten Erdöl-Produzenten. Allerdings schrumpfen die Reserven, weswegen es neue Vorräte erschließen muss.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne