Sanierungsverfahren über Krankenhausausstatter Odelga eröffnet

Wien (APA) - Über das Vermögen des Krankenhausausstatters Odelga Med ist am Donnerstag ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Handelsgericht Wien eröffnet worden, gaben die Gläubigerschutzverbände AKV und KSV 1870 bekannt. Den Gläubigern soll eine Quote von 20 Prozent, zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplanes geboten werden.

Zum Insolvenzverwalter wurde Georg Freimüller bestellt. Der Anwalt hat bereits prominente Großpleiten wie Zielpunkt oder Niedermeyer abgewickelt.

Die Gläubiger können ihre Forderungen bis 29. Oktober am Handelsgericht Wien anmelden. Die erste Gläubigerversammlung sowie die Prüfungs- und Berichtstagsatzung findet am 12. November statt. Die Sanierungsplantagsatzung ist am 17. Dezember. An diesem Tag stimmen die betroffenen Gläubiger über den vorgelegten Sanierungsplanvorschlag ab.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht