Sanierungsplan für steirische Tarbauer Bau GmbH angenommen

Der Sanierungsplan für die insolvente steirische Tarbauer Bau GmbH aus Eggersdorf bei Graz ist am Dienstag mehrheitlich von den Gläubigern angenommen worden. Das teilte der Kreditschutzverband von 1870 via Aussendung mit. Sie bekommen eine Quote von 20 Prozent, wovon die Hälfte binnen 14 Tagen bezahlt wird. Der Rest soll bis Ende des Jahres ausgeschüttet werden.

Die Annahme des Sanierungsplans ermöglicht den Fortbetrieb des Unternehmens, das derzeit zwölf Bauvorhaben abwickelt. 40 Dienstnehmer behalten ihre Jobs. Das Unternehmen wurde 2003 gegründet und soll über Aktiva in der Höhe von rund einer Mio. Euro verfügen. Dem gegenüber stehen Passiva von 5,6 Mio. Euro. Als Ursache für die Insolvenz wird eine dramatischen Verschlechterung der Situation am steirischen Baumarkt in den vergangenen beiden Jahren genannt.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab