Sanierungspläne bei drei größeren steirischen Insolvenzen angenommen

Die Sanierungspläne bei drei größeren steirischen Insolvenzen sind in der vergangenen Woche angenommen worden, teilte der AKV am Montag mit: Die Fliesen Leeb HandelsgesmbH mit Sitz in Graz kann fortgeführt werden, ebenso die Wilfling Hoch- und Tiefbau GmbH mit mehr als 100 Mitarbeitern. Der Sanierungsplan für den Lift St. Lambrecht-Grebenzen ging ebenfalls bei den Gläubigern durch.


Die quotenrelevanten Verbindlichkeiten bei Fliesen Leeb betragen rund 5,9 Mio. Euro. Der Sanierungsplan sieht eine fünfprozentige Teilbarquote vor, die restlichen 15 Prozent werden in drei Raten zu je fünf Prozent innerhalb von zwölf, 18 und 24 Monaten nach Annahme des Sanierungsplans ausbezahlt. Da die Teilbarquote bereits beim Insolvenzverwalter eingelangt ist, wurde der Sanierungsplan schon gerichtlich bestätigt.

Bei der Wilfling Hoch- und Tiefbau GmbH belaufen sich die mit der Quote zu bedienenden Verbindlichkeiten auf etwa 12,2 Mio. Euro. Außerdem rechne das Unternehmen damit, noch Rückstehungserklärungen zu bekommen, weshalb sich die Höhe auf rund 8,5 Mio. Euro reduzieren sollte. Für die Erfüllung dieser Summe werde jedenfalls frisches Kapital nötig. Der Sanierungsplan sieht eine 30-prozentige Quote vor, wobei zehn Prozent sofort in bar ausgefolgt werden müssen. 7,5 Prozent folgen nach zwölf Monaten und 12,5 Prozent nach 24 Monaten. Der Plan wurde noch nicht gerichtlich bestätigt.

Die Liftgesellschaft mbH St. Lorenzen-Grebenzen hat Verbindlichkeiten in der Höhe von etwa 1,55 Mio. Euro. Der gerichtlich noch nicht bestätigte Sanierungsplan beinhaltet eine 20-prozentige Barquote. Es werden aber auch noch Verhandlungen mit Investoren geführt.

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Wirtschaft

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