Sanierungsoffensive 2015: Barzuschüsse für Sanierer im Burgenland

Eisenstadt - Das Burgenland hat die Sanierungsoffensive 2015 gestartet. Ab sofort können Haus-Sanierer anstelle eines Darlehens auch einen Sanierungsscheck bzw. Barzuschüsse beantragen, teilte am Dienstag Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) mit. Diese nicht rückzahlbaren Zuschüsse sind zu 1.000, 5.000 oder 13.000 Euro möglich. Außerdem werden nun auch Pufferspeicher mit maximal 500 Euro gefördert.

"Das Förderdarlehen von 10.000 Euro kann als Alternative auch mit 1.000 Euro als Barzuschuss in Anspruch genommen werden", erläuterte Niessl bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt. Für die Darlehensstufen 25.000 und 45.000 Euro gibt es einen Scheck in der Höhe von 5.000 bzw. 13.000 Euro.

Neben der Sonderförderaktion für Sanierer gibt es 2015 auch einen Barzuschuss in der Höhe von maximal 500 Euro für einen Pufferspeicher. Die Energieagentur Burgenland habe dies aufgrund von Berichten von Sanierern angeregt. Immer wieder seien Leute draufgekommen, dass die Heizung nach einer Sanierung zu groß dimensioniert sei, erklärte der Landeshauptmann. "Wenn man einen Pufferspeicher einbaut, dann wird dadurch wieder das Heizungssystem effizienter", so Niessl.

Johann Binder, Geschäftsführer der Energieagentur Burgenland, sprach von einer "Win-Win-Situation für alle". Denn damit helfe man der Umwelt, da es weniger Schadstoffausstoß gebe. Die Heizung wird optimiert und es schone die Geldbörse. Eingereicht werden können diese Förderanträge bei der Energieagentur.

Insgesamt stehen heuer im Burgenland 124 Mio. Euro Wohnbauförderungsmittel zur Verfügung - laut Niessl eine "deutliche Aufstockung". Niessl appellierte generell an die Burgenländer, sowohl beim Bauen als auch beim Sanieren auf burgenländische Bauprodukte zurückzugreifen. "Denn hier sind Normen zu erfüllen und das sind die Voraussetzungen, dass man Förderungen bekommt." Daher: "Bitte verwenden Sie österreichische, burgenländische Produkte, beschäftigen Sie burgenländische Unternehmen", sagte der Landeshauptmann. Die Arbeit und das Geld sollen im eigenen Land bleiben, meinte er.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro