SanDisk stellt sich zum Verkauf

Der Datenspeicher-Hersteller SanDisk will sich einem Medienbericht zufolge selbst zum Verkauf stellen. Das US-Unternehmen spreche mit dem Chipkonzern Micron Technology und dem Festplatten-Produzenten Western Digital über eine milliardenschwere Übernahme, berichtete die Agentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. An der Börse ist SanDisk rund 12,6 Milliarden Dollar wert. Das Unternehmen habe bereits eine Bank beauftragt, die die Transaktion prüfen solle.

Bei SanDisk, Western Digital und Micron Technology war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. SanDisk stellt Laufwerke und Speicherkarten für Computer, Datenzentren und Smartphones her. Die SanDisk-Aktie sprang nachbörslich um rund 13 Prozent in die Höhe.

Luxemburg (APA/AFP) - Unternehmen können sich nicht missbräuchlich auf bestehende Steuerregeln berufen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied am Mittwoch, dass "missbräuchliche Praktiken von Wirtschaftsteilnehmern" von der Anwendung des EU-Rechts nicht gedeckt sind. Konkret bestätigte der EuGH eine Mehrwertsteuerforderung der Steuerbehörden in Irland für den Verkauf von Immobilien. (Az: C-251/16)
 

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EuGH-Urteil: Legal aber missbräuchlich heißt illegal

Luxemburg (APA) - Die landwirtschaftliche Produktion in der EU ist 2016 im Vergleich zu 2015 um 2,8 Prozent zurückgegangen. Österreich verzeichnete dagegen einen Zuwachs von 0,5 Prozent. Wie das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte, nahm sowohl die tierische (minus 3,3 Prozent) als auch die pflanzliche (minus 2,5 Prozent) Erzeugung in der EU ab.
 

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Agrarproduktion ging in EU um 2,8 Prozent zurück, Österreich mit Plus

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission hat sich Mittwoch bei der Präsentation ihrer Empfehlungen zu den Budgetentwürfen der Staaten für 2018 im Rahmen des Europäischen Semesters positiv über die wirtschaftliche Entwicklung gezeigt. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici jubelte über das beste Wirtschaftswachstum seit zehn Jahren. Das durchschnittliche Defizit im Euroraum werde 2018 weniger als ein Prozent betragen.
 

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EU-Kommission erfreut über bestes Wirtschaftswachstum seit 10 Jahren