Samsung will Fabrik in der Slowakei schließen

Seoul (APA/dpa) - Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung will eine seiner beiden Fabriken in der Slowakei schließen. Das bestätigte die slowakische Firmenleitung der Tageszeitung "Sme" (Samstag-Ausgabe).

Medien und lokale Politiker hatten schon länger befürchtet, dass der Weltkonzern seine Bildschirm-Produktion nach dem Auslaufen bisheriger staatlicher Subventionen in das billigere Rumänien verlegen wolle. In der Slowakei sind zuletzt dank verringerter Arbeitslosigkeit und wegen des Fachkräftemangels die Löhne stark gestiegen.

Nach den jetzt gegenüber der Zeitung bestätigten Plänen soll vorerst nur der Standort Voderady bei Trnava mit seinen rund 1.500 Mitarbeitern geschlossen und mit dem wenige Kilometer entfernten Betrieb in Galanta zusammengelegt werden. Die slowakische Regierung plant eine Gesetzesänderung, die die Beschäftigung von Arbeitskräften aus Nicht-EU-Ländern wie Serbien und der Ukraine erleichtern soll, um Firmen wie Samsung im Land zu halten.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker