Samsung vor S6-Start überraschend wieder auf Wachstumskurs

Seoul - Beim Apple-Mitbewerber Samsung laufen die Geschäfte noch vor dem Start des neuen Vorzeige-Handys Galaxy S6 überraschend gut. Der südkoreanische Konzern erklärte am Dienstag, im gerade abgelaufenen ersten Quartal werde ein Gewinn von 5,9 Billionen Won (5 Mrd. Euro) erwartet.

Damit würden die Prognosen und das Ergebnis des traditionell eigentlich stärkeren Schlussquartals von je 5,3 Billionen Won übertroffen. Samsung hatte 2014 den ersten Gewinnrückgang seit drei Jahren hinnehmen müssen - vor allem wegen der Verkaufserfolge von Apples neusten iPhone-Versionen. Samsung selbst knüpft große Hoffnungen an das S6, das am Freitag auf den Markt kommt.

Das Ergebnis des ersten Vierteljahres wäre das beste seit drei Quartalen, hieß es. Die endgültigen Zahlen für das Quartal legt Samsung in der Regel Ende April vor. Experten zeigten sich von der Prognose beeindruckt: "Diese Zahlen sind bedeutsam und werden zu sehr hohen Erwartungen an das zweite Quartal führen", sagte Analyst Greg Roh der Anlagefirma HMC Investment. Von April bis Juni erwartet der Markt von Samsung einen Gewinnanstieg auf 6,7 Billionen Won. Dazu dürfte die Chip-Sparte ebenso stark beitragen wie das Handy-Geschäft.

Doch in der Wahrnehmung der Branche steht das laufende Vierteljahr ganz unter dem Zeichen des neuen Handy-Modells S6, mit dem Samsung seinen Smartphone-Verkauf wieder antreiben will. Mit dem wichtigsten Produktstart seit Jahren holt der Konzern zum Gegenschlag gegen Apple aus. Der iPhone-Hersteller hatte Samsung zum Jahresende den Titel des weltgrößten Smartphone-Herstellers abgejagt. Der Marktforscher Counterpoint traut Samsung zu, dieses Jahr mehr als 50 Millionen Geräte der neuen Galaxy-Serie an die Kunden zu bringen. Das wäre ein neuer Rekord für das Unternehmen. Doch Samsung setzt im niedrigen Preissegment die Konkurrenz aus China immer stärker zu.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen