Samsung stockt Produktion neuer Smartphones deutlich auf

Seoul - Samsung nutzt die positiven Reaktionen auf seine neuen Smartphone-Modelle und erhöht offenbar die Produktion. Ab April werde der südkoreanische Konzern acht Millionen Exemplare seiner neuen S6-Modelle herstellen und damit eine Million mehr als zunächst geplant, berichtete die Zeitung "Electronic Times" am Mittwoch.

Damit startet Samsung noch vor dem Verkaufsstart der iPhone-Rivalen am 10. April voll durch. Bereits im Vorfeld hatten Händler die überarbeiteten Versionen mit vielen technischen Verbesserungen und neuem Design gut aufgenommen und ihre Bestellungen erhöht. Samsung-Aktien legten am Mittwoch mehr als 3,7 Prozent zu und stiegen auf ein Neun-Monats-Hoch.

Samsung setzt große Hoffnungen in die S6-Galaxy-Modelle. Mit dem wichtigsten Produktstart seit Jahren wollen die Südkoreaner zum Gegenschlag gegen US-Konzern Apple ausholen. Dank des Verkaufserfolgs seiner neuen iPhone-Versionen hatte dieser Samsung zum Jahresende den Titel des weltgrößten Smartphone-Herstellers weggeschnappt. Weil Samsung bei günstigeren Geräten auch die Konkurrenz chinesischer Rivalen immer stärker zu spüren bekommt, verbuchte der Konzern 2014 den ersten Gewinnrückgang seit drei Jahren.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht