Samsung stockt Produktion neuer Smartphones deutlich auf

Seoul - Samsung nutzt die positiven Reaktionen auf seine neuen Smartphone-Modelle und erhöht offenbar die Produktion. Ab April werde der südkoreanische Konzern acht Millionen Exemplare seiner neuen S6-Modelle herstellen und damit eine Million mehr als zunächst geplant, berichtete die Zeitung "Electronic Times" am Mittwoch.

Damit startet Samsung noch vor dem Verkaufsstart der iPhone-Rivalen am 10. April voll durch. Bereits im Vorfeld hatten Händler die überarbeiteten Versionen mit vielen technischen Verbesserungen und neuem Design gut aufgenommen und ihre Bestellungen erhöht. Samsung-Aktien legten am Mittwoch mehr als 3,7 Prozent zu und stiegen auf ein Neun-Monats-Hoch.

Samsung setzt große Hoffnungen in die S6-Galaxy-Modelle. Mit dem wichtigsten Produktstart seit Jahren wollen die Südkoreaner zum Gegenschlag gegen US-Konzern Apple ausholen. Dank des Verkaufserfolgs seiner neuen iPhone-Versionen hatte dieser Samsung zum Jahresende den Titel des weltgrößten Smartphone-Herstellers weggeschnappt. Weil Samsung bei günstigeren Geräten auch die Konkurrenz chinesischer Rivalen immer stärker zu spüren bekommt, verbuchte der Konzern 2014 den ersten Gewinnrückgang seit drei Jahren.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker