Samsung übertrifft trotz Gewinnrückgangs die Markterwartungen

Seoul - Nach erheblichen Schwierigkeiten im vergangenen Jahr ist es für den langjährige Smartphone-Marktführer Samsung im ersten Quartal 2015 offensichtlich besser gelaufen. Unter dem Druck des verschärften Wettbewerbs erwartet der Apple-Konkurrent aus Südkorea für die Monate Jänner bis März zwar eine Verringerung des operativen Gewinns um mehr als 30 Prozent im Jahresvergleich.

Trotzdem liegt der Ergebnisausblick deutlich über den Markterwartungen. Der operative Gewinn werde auf 5,9 Billionen Won (5 Mrd. Euro) geschätzt, teilte Samsung am Dienstag mit. Im Vergleich zum Vorquartal wäre das ein Plus um 11,5 Prozent. Der Umsatz wird auf 47 Billionen Won geschätzt, nach 53,7 Billionen Won im ersten Quartal 2014. Samsung legt traditionell gegen Ende April seine genauen Geschäftszahlen vor.

Die Umfrage der nationalen Finanznachrichtenagentur Yonhap Infomax unter 21 Marktanalysten zum Ergebnisausblick bei Samsung hatte einen Mittelwert von 5,47 Billionen Won ergeben. Dass die Schätzung von Samsung über diesem Wert liegt, könne unter anderem auch auf einen leichten Anstieg beim durchschnittlichen Verkaufspreis bei Smartphones zurückzuführen sein, hieß es.

Samsung setzt seine Hoffnung vor allem auf seine neuen Flaggschiff-Modelle Galaxy S6 und S6 Edge, deren Verkauf am Freitag starten soll. Daneben dürfte der weltweit größte Produzent von Speicherchips und Fernsehern im ersten Quartal auch von einer steigenden Nachfrage nach Chips und Displays profitiert haben.

Im Smartphone-Markt tobt sowohl bei günstigen als auch bei teuren Geräten einer harter Preiskampf. In Asien machten im vergangenen Jahr besonders lokale Hersteller in China und Indien den Südkoreanern ihre Spitzenposition im Geschäft mit Handys und Smartphones streitig. Im Oberklasse-Segment verzeichnete vor allem Apple große Absatzerfolge. Samsung selbst nennt keine Verkaufszahlen.

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma

Die Telekomaufsicht weicht Regelwerk das unter Barack Obama erst beschlossen wurde. Der Rechtsstreit ist damit programmiert, es wird mit Klagen von vielen Interenetkonzernen gerechnet.
 

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US-Behörde kippt Netzneutralität - Rückschlag für Google & Co