Samsung startet besser ins neue Geschäftsjahr

Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung ist besser als erwartet ins neue Geschäftsjahr gestartet. Für das erste Quartal von Jänner bis März rechnet das Unternehmen nach eigenen Angaben vom Dienstag mit einem operativen Gewinn von 5.900 Mrd. Won (4,99 Mrd. Euro).

Das wäre zwar ein Rückgang um 30,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, aber ein Plus von 11,5 Prozent verglichen mit dem letzten Quartal 2014.

Mit dem erwarteten Ergebnis für den Jahresbeginn übertraf Samsung die Prognosen der Analysten. Diese hatten mit 5.500 Mrd. Won für die ersten Monate des Jahres 2015 gerechnet. Die offiziellen Ergebnisse für das erste Quartal gibt Samsung Ende April bekannt. Eine Schätzung dazu, was nach Steuern und Zinsen unterm Strich übrig blieb, gab das Unternehmen vorerst nicht ab.

Die Geschäftszahlen von Samsung befinden sich seit Ende 2013 im Abwärtstrend. Der Konzern produziert eine Vielzahl von elektrischen Bauteilen und Geräten von Speicherchips über Fernseher bis hin zu Spülmaschinen. Für einen Großteil des Konzerngewinns sorgen jedoch Smartphones, Tabletcomputer und andere mobile Geräte. Auf diesem hart umkämpften Markt setzt vor allem der US-Konzern Apple und die Billigkonkurrenz aus China Samsung zu.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma