Samsung will mit neuen Galaxy-Smartphones Rekorde knacken

Samsung rechnet mit einem Rekordabsatz seines neuen Smartphone-Flaggschiffs Galaxy S6. Die starke Nachfrage nach dem Modell mit dem gewölbten Bildschirm führe kurzfristig allerdings zu Produktionsengpässen, räumte der Chef der Mobilfunk-Sparte, J.K. Shin, am Donnerstag zugleich ein.

An der Lösung dieses Problems werde bereits gearbeitet. Am Freitag gehen die Smartphones der neuen S-Serie in 20 Ländern in den Handel. Samsung will mit dem Gerät zuletzt verloren Boden auf den iPhone-Hersteller Apple gutmachen.

Bisher gilt das S4-Modell als Verkaufsschlager der Südkoreaner. Schätzungen der Nomura-Bank zufolge brachte der Elektronikkonzern in den vergangenen zwei Jahren 43 Millionen Exemplare in den Handel. Zum Vergleich: US-Rivale Apple setzte allein im Schlussquartal 2014 mehr als 74 Millionen iPhones ab. Samsung veröffentlicht keine Verkaufszahlen. Bereits vor dem S6-Start liefen die Geschäfte wieder besser. Samsung rechnet damit, im ersten Jahresviertel den höchsten operativen Gewinn seit drei Quartalen erreicht zu haben. Das Unternehmen hatte 2014 den ersten Gewinnrückgang seit drei Jahren erlitten.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker