Samsung-Electronics-Chairman Verdächtiger in Steueraffäre

Seoul (APA/Reuters) - Der erkrankte Verwaltungsratsvorsitzende des weltgrößten Smartphone-Herstellers Samsung Electronics und Konzernpatriarch Lee Kun Hee ist von der südkoreanischen Polizei als Verdächtiger in einer weiteren Affäre um Steuerhinterziehung benannt worden. Lee und ein Samsung-Manager hätten Fonds über 260 Bankkonten unter den Namen von 72 Führungskräften verwaltet, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Insgesamt gehe es um die Unterschlagung von Steuern in Höhe von umgerechnet 6,15 Mio. Euro. Der Fall soll nun der zuständigen Staatsanwaltschaft vorgelegt werden. Für Lee, der sich seit einem Herzinfarkt 2014 im Krankenhaus befindet, ist es nicht das erste Mal, das wegen Steuerhinterziehung ermittelt wird. Er kann laut Polizei nicht befragt werden. Samsung wollte keine Stellung nehmen.

Die Samsung-Gruppe mit dem Kronjuwel Samsung Electronics muss sich derzeit vor Gericht in einer Reihe von Fällen verantworten. Erst am Montag war Lees Sohn - der Chef der Samsung-Gruppe und Vize-Verwaltungsratschef von Samsung Electronics - nach einem Jahr im Gefängnis wieder freigekommen. Seine Strafe war reduziert worden. Der 49-jährige Jay Y. Lee ist für Schmiergeldzahlungen an die damalige Präsidentin Park Geun Hye verurteilt worden. Seit 2014 steht der Enkel des Samsung-Firmengründers faktisch an der Spitze des Konglomerats. Es wird erwartet, dass er nach seiner Freilassung die Geschäfte auch wieder übernimmt.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen