Salzgitter übertraf im abgelaufenen Geschäftsjahr Erwartungen

Salzgitter (APA/dpa) - Der deutsche Stahlkonzern Salzgitter hat im abgelaufenen Geschäftsjahr besser abgeschnitten als erwartet. Dabei profitierte das Unternehmen von höheren Stahlpreisen sowie der laufenden Restrukturierung. Das Vorsteuerergebnis stieg 2017 von 53 Mio. auf 238 Mio. Euro, wie Salzgitter am Dienstag anhand vorläufiger Berechnungen mitteilte.

Dies liege über der Konzernprognose von 175 bis 225 Mio. Euro. Salzgitter habe damit den höchsten Vorsteuergewinn seit der Finanzkrise 2008 erreicht, hieß es weiter.

In dem Gewinn enthalten sei ein erwarteter Beitrag von gut 79 Mio. Euro aus dem Engagement beim Kupferkonzern Aurubis. Restrukturierungskosten und Abschreibungen bei der Mannesmann Grobblech GmbH schlugen negativ mit knapp 83 Mio. Euro zu Buche. Den Außenumsatz bezifferte Salzgitter auf 9 Mrd. Euro, nach 7,9 Mrd. Euro im Jahr davor.

Die Aussichten für das laufende Jahr nannte das Unternehmen "vielversprechend". Der Start sei gut verlaufen. Jedoch warnte Salzgitter vor anhaltend herausfordernden Marktbedingungen. Daher geht das Unternehmen für 2018 von einem leicht höheren Umsatz oberhalb von 9 Milliarden aus. Der Vorsteuergewinn sollte dabei bei 200 bis 250 Mio. Euro liegen. Die Aktie gab kurz nach Veröffentlichung der Zahlen nach. Analysten hatten sich vom Ausblick mehr erhofft.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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