Salzgitter übertraf im abgelaufenen Geschäftsjahr Erwartungen

Salzgitter (APA/dpa) - Der deutsche Stahlkonzern Salzgitter hat im abgelaufenen Geschäftsjahr besser abgeschnitten als erwartet. Dabei profitierte das Unternehmen von höheren Stahlpreisen sowie der laufenden Restrukturierung. Das Vorsteuerergebnis stieg 2017 von 53 Mio. auf 238 Mio. Euro, wie Salzgitter am Dienstag anhand vorläufiger Berechnungen mitteilte.

Dies liege über der Konzernprognose von 175 bis 225 Mio. Euro. Salzgitter habe damit den höchsten Vorsteuergewinn seit der Finanzkrise 2008 erreicht, hieß es weiter.

In dem Gewinn enthalten sei ein erwarteter Beitrag von gut 79 Mio. Euro aus dem Engagement beim Kupferkonzern Aurubis. Restrukturierungskosten und Abschreibungen bei der Mannesmann Grobblech GmbH schlugen negativ mit knapp 83 Mio. Euro zu Buche. Den Außenumsatz bezifferte Salzgitter auf 9 Mrd. Euro, nach 7,9 Mrd. Euro im Jahr davor.

Die Aussichten für das laufende Jahr nannte das Unternehmen "vielversprechend". Der Start sei gut verlaufen. Jedoch warnte Salzgitter vor anhaltend herausfordernden Marktbedingungen. Daher geht das Unternehmen für 2018 von einem leicht höheren Umsatz oberhalb von 9 Milliarden aus. Der Vorsteuergewinn sollte dabei bei 200 bis 250 Mio. Euro liegen. Die Aktie gab kurz nach Veröffentlichung der Zahlen nach. Analysten hatten sich vom Ausblick mehr erhofft.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

Newsticker

Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

Newsticker

Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

Newsticker

Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker