Salzburgs Einzelhandel erhält virtuelle "Einkaufsstraße"

Salzburg - Salzburgs Einzelhandel bekommt die Möglichkeit für einen einfachen Einstieg in den Onlinehandel: Die Mediengruppe "Salzburger Nachrichten" (SN) und das Startup "Coolshop" haben im Februar ein Joint Venture gegründet, das eine virtuelle Einkaufsstraße anbietet. Auf dieser können regionale Einzelhändler ihre Onlineshops "eröffnen", wie das Unternehmen am Dienstag in einer Aussendung bekannt gab.

Angeboten werden drei unterschiedliche Pakete mit einmaligen Startgebühren von rund 200 bis 400 Euro und einem monatlichen Preis von 50 bis 200 Euro. Auf der Seite kann mit einem einfachen Mausklick der jeweilige Shop "betreten" werden.

Die größte Gefahr für den lokalen Einzelhandel liege im Verlust der regionalen Wertschöpfung hin zu ausländischen Internetriesen wie Amazon und Zalando. "Das Ziel von Coolshop ist es, die regionalen Händler an der Wertschöpfung des Onlinehandels zu beteiligen. Wir sehen die Zukunft des Einzelhandels in einer durchgehenden Verknüpfung von Offline und Online. Durch den Schulterschluss mit den Salzburger Nachrichten ist die lokale Werbekraft auf unserer Seite", wird Geschäftsführer Johannes Meßner zitiert. Die SN binden diese "Einkaufsstraße" auf ihren Online-Portalen ein und bewerben sie multimedial über ihre Kanäle (Salzburger Nachrichten, salzburg.com, salzburg24.at).

(S E R V I C E : http://www.salzburgshop.at)

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma