Salzburgs Einzelhandel erhält virtuelle "Einkaufsstraße"

Salzburg - Salzburgs Einzelhandel bekommt die Möglichkeit für einen einfachen Einstieg in den Onlinehandel: Die Mediengruppe "Salzburger Nachrichten" (SN) und das Startup "Coolshop" haben im Februar ein Joint Venture gegründet, das eine virtuelle Einkaufsstraße anbietet. Auf dieser können regionale Einzelhändler ihre Onlineshops "eröffnen", wie das Unternehmen am Dienstag in einer Aussendung bekannt gab.

Angeboten werden drei unterschiedliche Pakete mit einmaligen Startgebühren von rund 200 bis 400 Euro und einem monatlichen Preis von 50 bis 200 Euro. Auf der Seite kann mit einem einfachen Mausklick der jeweilige Shop "betreten" werden.

Die größte Gefahr für den lokalen Einzelhandel liege im Verlust der regionalen Wertschöpfung hin zu ausländischen Internetriesen wie Amazon und Zalando. "Das Ziel von Coolshop ist es, die regionalen Händler an der Wertschöpfung des Onlinehandels zu beteiligen. Wir sehen die Zukunft des Einzelhandels in einer durchgehenden Verknüpfung von Offline und Online. Durch den Schulterschluss mit den Salzburger Nachrichten ist die lokale Werbekraft auf unserer Seite", wird Geschäftsführer Johannes Meßner zitiert. Die SN binden diese "Einkaufsstraße" auf ihren Online-Portalen ein und bewerben sie multimedial über ihre Kanäle (Salzburger Nachrichten, salzburg.com, salzburg24.at).

(S E R V I C E : http://www.salzburgshop.at)

Hannover (APA/dpa) - Die Netzbetreiber Tennet, Gasunie und Thyssengas wollen die Speicherung von erneuerbaren Energien in Gasnetzen vorantreiben. Zur großindustriellen Nutzung der sogenannten Power-to-Gas-Technologie ("Strom zu Gas") wollen sie daher eine 100 Megawatt (MW) starke Anlage in Ostfriesland bauen, wie eine Tennet-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
 

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Ökostrom zu Gas - Deutsche Netzbetreiber planen 100-MW-Anlage

Berlin/Hannover (APA/Reuters/dpa-AFX) - Eine Häufung von Groß- und anderen Schäden bei Industriekunden zwingt den Versicherer Talanx zur Senkung seiner Gewinnprognose. Talanx geht für 2018 nun von einem Ergebnis von rund 700 Mio. Euro aus, teilte die Nummer drei unter den deutschen Versicherungskonzernen am Montagabend in Hannover mit. Das wären 150 Millionen weniger als bisher geplant.
 

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Industrie-Großschäden machen Versicherer Talanx zu schaffen

Thun (APA/awp/sda) - Der kriselnde Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger unterzieht sich erneut einer Restrukturierung. Das Unternehmen verlagert einen wesentlichen Teil seiner weltweiten Vertriebs- und Servicefunktionen für Standard-Photovoltaik-Lösungen von Europa nach Asien, insbesondere nach China. Dies kostet erneut Stellen.
 

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Schweizer Solarzulieferer verlagert nach Asien, streicht Jobs