Salzburgs Einzelhandel erhält virtuelle "Einkaufsstraße"

Salzburg - Salzburgs Einzelhandel bekommt die Möglichkeit für einen einfachen Einstieg in den Onlinehandel: Die Mediengruppe "Salzburger Nachrichten" (SN) und das Startup "Coolshop" haben im Februar ein Joint Venture gegründet, das eine virtuelle Einkaufsstraße anbietet. Auf dieser können regionale Einzelhändler ihre Onlineshops "eröffnen", wie das Unternehmen am Dienstag in einer Aussendung bekannt gab.

Angeboten werden drei unterschiedliche Pakete mit einmaligen Startgebühren von rund 200 bis 400 Euro und einem monatlichen Preis von 50 bis 200 Euro. Auf der Seite kann mit einem einfachen Mausklick der jeweilige Shop "betreten" werden.

Die größte Gefahr für den lokalen Einzelhandel liege im Verlust der regionalen Wertschöpfung hin zu ausländischen Internetriesen wie Amazon und Zalando. "Das Ziel von Coolshop ist es, die regionalen Händler an der Wertschöpfung des Onlinehandels zu beteiligen. Wir sehen die Zukunft des Einzelhandels in einer durchgehenden Verknüpfung von Offline und Online. Durch den Schulterschluss mit den Salzburger Nachrichten ist die lokale Werbekraft auf unserer Seite", wird Geschäftsführer Johannes Meßner zitiert. Die SN binden diese "Einkaufsstraße" auf ihren Online-Portalen ein und bewerben sie multimedial über ihre Kanäle (Salzburger Nachrichten, salzburg.com, salzburg24.at).

(S E R V I C E : http://www.salzburgshop.at)

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los