Salzburger wegen Abgabenbetruges in Höhe von 3,5 Mio. Euro verurteilt

Ein Geschäftsführer einer Investmentfirma hat heute, Dienstag, bei einem fortgesetzten Prozess am Landesgericht Salzburg wegen Abgabenbetruges in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro eine unbedingte Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren und eine unbedingte Geldstrafe in Höhe von 500.000 Euro erhalten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Angeklagte zeigte sich bis zuletzt nicht geständig.

Der beschuldigte Pongauer hat laut Anklage mittels Scheingeschäften zwischen Mai und Oktober 2012 unrichtige Umsatzsteuer-Voranmeldungen bei der Finanz abgegeben. Er war im angeklagten Tatzeitraum alleiniger Geschäftsführer und Gesellschafter eines Unternehmens, das mit Projekten über erneuerbare Energie befasst war. Mitarbeiter waren auf die Ungereimtheiten aufmerksam geworden.

Falls der Angeklagte die verhängte Geldstrafe nicht zahlt, ist dem Urteil von Richter Philipp Grosser zufolge eine Ersatzfreiheitsstrafe von acht Monaten vorgesehen. Da weder Staatsanwaltschaft noch Verteidigung eine Erklärung abgegeben haben, ist das Urteil nicht rechtskräftig.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro