Salzburg AG erprobt AR-Brille in der Kraftwerksinstandhaltung

Salzburg (APA) - Die Salzburg AG erprobt derzeit im Rahmen ihres Innovationsprogramms eine Augmented-Reality-Brille bei der Instandhaltung von Kraftwerken. Im Heizkraftwerk Mitte wurde der Einsatz der neuen technischen Möglichkeiten am Dienstag vor Journalisten präsentiert.

Musste der Mitarbeiter früher bei der Revision die durchgeführten Schritte auf einem Zettel notieren und dann im Computer eintragen, kann er das nun am virtuellen Tablet, das in der Brille eingeblendet wird, sofort mit einer Handbewegung erledigen. "Es geht einfacher und schneller", sagte Kraftwerksoperateur Constantin Naderer. Aber nicht nur die Dokumentation ist mit der AR-Brille unkomplizierter. Mitarbeiter können sich über die Brille Detailpläne von Anlagenteilen einblenden oder Videos vorangegangener Instandhaltungen ansehen und so mitlernen.

"Die AR-Brille trägt dazu bei, dass die Prozesse in der Kraftwerksinstandhaltung schneller, sauberer und sicherer werden", sagte Salzburg-AG-Vorstand Leonhard Schitter bei dem Mediengespräch. Rund ein halbes Jahr soll die AR-Brille in der Kraftwerksrevision im Rahmen des Pilotprojekts erprobt werden. Gleichzeitig werden weitere Einsatzmöglichkeiten entwickelt.

Hervorgegangen ist das Projekt aus der Innovation Challenge der Salzburg AG. Der Energieversorger hat externe Unternehmen eingeladen, kreative Ideen für innovative Lösungen einzubringen. Die AR-Brille zur Instandhaltung war eine von rund 300 Einreichungen und hat es im Rahmen des Bewerbs unter jene sieben Ideen geschafft, die die Salzburg AG umsetzt.

Unter Augmented Reality, also erweiterter Wirklichkeit, versteht man eine computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Zumeist ist dies die visuelle Darstellung von Zusatzinformationen mittels Einblendung/Überlagerung.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen