Salinen Austria mit 118 Mio. Euro Umsatz und 6,4 Mio. Gewinn 2016/17

Ebensee (APA) - Die Salinen Austria AG mit Sitz in Ebensee hat das Geschäftsjahr 2016/17 (mit 30. Juni) mit einem Umsatz von 118 Mio. Euro und einem Gewinn von 6,4 Mio. Euro abgeschlossen, wie im Amtsblatt der Wiener Zeitung (Donnerstagausgabe) veröffentlicht wurde. Mit den Zahlen sei man zufrieden, sagte der seit Juli 2017 Vorstandsvorsitzende Peter Untersperger im Gespräch mit der APA.

Klarerweise hängt der Umsatz immer vom Streusalzverbrauch in den kalten Monaten ab. Für das laufende Geschäftsjahr sei dieser abhängig vom starken Winter unerwartet hoch. Zahlen dazu werde es aber frühestens im September geben.

Generell laufe der von ihm angestrebte Optimierungsprozess im Unternehmen kontinuierlich, sagte Untersperger, der seit dem vergangenen Juli gemeinsam mit Salzwelten-Geschäftsführer Kurt Thomanek dem Vorstand angehört. Ziel sei die Reduktion von Industriesalz und Forcierung von Finalprodukten wie Speisesalz, "aber auch Tablettensalz für die Reinigung von Geschirrspülern oder Pools und Pökelsalz", so der Manager. Ein großes Thema sei auch Natursalz, das händisch gehauen wird. Den Bereich Auftausalz werde man "nicht forcieren", denn das sei schlecht bezahlt und berge hohe Risiken. Man werde es aber beibehalten.

Bei den Mitarbeitern habe es eine deutliche Steigerung gegeben, derzeit seien es 450 in den Salinen und 525 im Konzern, wozu auch die Salzwelten und eine Immobiliengesellschaft zählen.

Zu Gerüchten um das Interesse der Salinen an der zum angeschlagenen kroatischen Großkonzern Agrokor gehörenden Salzfabrik Solana meinte Untersperger: "Es gab Sondierungen, aber wir verhandeln nicht." Gespräche habe es immer wieder gegeben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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