SABMiller verkauft vor Milliardenübernahme mehr Bier

Kurz vor der Milliardenfusion mit Anheuser Bush hat SABMiller im dritten Quartal den Umsatz um vier Prozent erhöhen können.

London. Der weltweit zweitgrößte Brauereikonzern SABMiller hat vor der Milliardenfusion mit Anheuser Busch vom warmen Wetter profitiert und mehr Bier verkauft. Der Absatz stieg im dritten Quartal (September bis Dezember) um vier Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Zugleich konnte der Konzern, der Bier der Marken Pilsner Urquell, Grolsch oder Peroni verkauft, Preiserhöhungen durchsetzen. Der bereinigte Umsatz legte sieben Prozent zu. Analysten hatten nicht mit einem derart guten Ergebnis gerechnet.

Der weltweit führende Brauer AB InBev will SABMiller für etwa 100 Milliarden Euro übernehmen. Es wäre die viertgrößte Übernahme aller Zeiten. Um die Zustimmung der Wettbewerbshüter zu sichern, stellte SABMiller zuletzt die europäischen Marken Grolsch und Peroni zum Verkauf. Sollte der Zusammenschluss des Herstellers von Bieren wie Beck's, Budweiser und Corona mit der Nummer zwei über die Bühne gehen, würde nahezu jedes dritte Bier weltweit aus einem Hause kommen. Konkurrenten wie Heineken und Carlsberg wären klar abgeschlagen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen