SABMiller verkauft vor Milliardenübernahme mehr Bier

Kurz vor der Milliardenfusion mit Anheuser Bush hat SABMiller im dritten Quartal den Umsatz um vier Prozent erhöhen können.

London. Der weltweit zweitgrößte Brauereikonzern SABMiller hat vor der Milliardenfusion mit Anheuser Busch vom warmen Wetter profitiert und mehr Bier verkauft. Der Absatz stieg im dritten Quartal (September bis Dezember) um vier Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Zugleich konnte der Konzern, der Bier der Marken Pilsner Urquell, Grolsch oder Peroni verkauft, Preiserhöhungen durchsetzen. Der bereinigte Umsatz legte sieben Prozent zu. Analysten hatten nicht mit einem derart guten Ergebnis gerechnet.

Der weltweit führende Brauer AB InBev will SABMiller für etwa 100 Milliarden Euro übernehmen. Es wäre die viertgrößte Übernahme aller Zeiten. Um die Zustimmung der Wettbewerbshüter zu sichern, stellte SABMiller zuletzt die europäischen Marken Grolsch und Peroni zum Verkauf. Sollte der Zusammenschluss des Herstellers von Bieren wie Beck's, Budweiser und Corona mit der Nummer zwei über die Bühne gehen, würde nahezu jedes dritte Bier weltweit aus einem Hause kommen. Konkurrenten wie Heineken und Carlsberg wären klar abgeschlagen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte