S&T erhöht Dividende von 7 auf 8 Cent

Wien/Linz - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische IT-Dienstleister S&T hat 2015 mehr Umsatz und Gewinn erzielt und will heuer weiter wachsen. Das Geschäftsjahr sei sehr erfolgreich verlaufen, da sich die Ergebniskennzahlen trotz der Anlaufkosten im Segment ,,Appliances Smart Energy" positiver als ursprünglich geplant entwickelt haben, teilte S&T am Mittwoch mit.

Das Konzernergebnis stieg um 26 Prozent auf 17,6 Mio. Euro, damit sei der Planwert von 15 Mio. Euro um 17 Prozent übertroffen worden.. Die Dividende soll, wie bereits im Jänner angekündigt, von 7 auf 8 Cent je Aktie angehoben werden.

Der Umsatz sei mit einem sehr starken vierten Quartal um 21 Prozent auf 468,2 Mio. Euro gestiegen. Im vierten Quartal lag der Umsatz bei 166 Mio. Euro, nach 132 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Das Ergebnis je Aktie stieg 2015 auf 36 Cent, nach 32 Cent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich von 22,9 auf 28,3 Mio. Euro.

Für heuer plane das Management auf Konzernebene einen Umsatz von mehr als 500 Mio. Euro, heißt es in der heutigen Mitteilung weiter. Das Konzernergebnis soll auf Basis der starken Technologiesegmente überproportional steigen.

Erwartet werde eine Fortsetzung des eingeschlagenen Wachstumskurses. Für die bereits in den vergangenen Jahren stark gewachsenen Technologiesegmente ,,Appliances Security" und ,,Smart Energy" werde auch 2016 und in den Folgejahren ein Wachstum von jährlich über 25 Prozent erwartet. Der Auftragsbestand liege mit 181 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 156,7 Mio. Euro.

S&T AG ist mit rund 2.300 Mitarbeitern und Niederlassungen in 20 Ländern weltweit tätig.

Wien (APA) - Schlechte Arbeitsbedingungen und schwere Umweltbelastungen durch die Leder- und Schuhindustrie bemängeln die NGOs Clean Clothes Kampagne (CCK) und Global 2000. Ein "Label-Check" soll Konsumenten Orientierung beim Schuhkauf liefern und so den ökologischen und sozialen Fußabdruck der Schuhe verringern helfen, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung.
 

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NGOs bemängeln Umweltbelastung durch die Leder- und Schuhindustrie

Berlin (APA/Reuters) - Deutschland nähert sich dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) zufolge der Hochkonjunktur. Es hob seine Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in diesem Jahr von 2,0 auf 2,3 Prozent und für 2018 von 2,2 auf 2,5 Prozent an. "Die deutsche Wirtschaft steht unter Volldampf", erklärten die Kieler Forscher am Donnerstag.
 

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Institut: Deutschland ist in Richtung Hochkonjunktur unterwegs

Washington (APA/Reuters) - In den USA sind die Weichen für die größte Steuerentlastung seit mehr als drei Jahrzehnten gestellt: Die Republikaner im US-Kongress einigten sich auf einen Gesetzesentwurf, über den noch vor Weihnachten abgestimmt werden soll. Nach fast einem Jahr im Amt wäre die Reform der erste große gesetzgeberische Erfolg für US-Präsident Donald Trump.
 

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Trumps Steuerreform bekommt letzten Schliff - Einigung auf Entwurf