S&P: Weiterer Anstieg der weltweiten Staatsschulden

London - Die weltweiten Staatsschulden werden nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's in diesem Jahr auf 42,4 Billionen Dollar (38,5 Billionen Euro) ansteigen. Das sei ein Zuwachs von zwei Prozent gegenüber 2015, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Studie.

Demnach geht die Entwicklung vor allem auf die USA, China, Brasilien und Indien zurück. So werde allein die Kreditaufnahme der USA wohl um acht Prozent oder 163 Milliarden Dollar steigen, die in China um 18 Prozent oder 51 Milliarden Dollar.

Dagegen erwartet S&P bei Japan, den Euro-Staaten, Kanada, Großbritannien oder Mexiko eine niedrigere Kreditaufnahme. Bei der Eurozone werde der Rückgang voraussichtlich sechs Prozent betragen.

Die Schulden insgesamt würden allerdings auf über sieben Billionen Dollar steigen, weil sich die Mitglieder der Gemeinschaftswährung mehr Geld liehen als sie zurückzahlten.

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