S&P: Weiterer Anstieg der weltweiten Staatsschulden

London - Die weltweiten Staatsschulden werden nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's in diesem Jahr auf 42,4 Billionen Dollar (38,5 Billionen Euro) ansteigen. Das sei ein Zuwachs von zwei Prozent gegenüber 2015, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Studie.

Demnach geht die Entwicklung vor allem auf die USA, China, Brasilien und Indien zurück. So werde allein die Kreditaufnahme der USA wohl um acht Prozent oder 163 Milliarden Dollar steigen, die in China um 18 Prozent oder 51 Milliarden Dollar.

Dagegen erwartet S&P bei Japan, den Euro-Staaten, Kanada, Großbritannien oder Mexiko eine niedrigere Kreditaufnahme. Bei der Eurozone werde der Rückgang voraussichtlich sechs Prozent betragen.

Die Schulden insgesamt würden allerdings auf über sieben Billionen Dollar steigen, weil sich die Mitglieder der Gemeinschaftswährung mehr Geld liehen als sie zurückzahlten.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los