S&P-Schelte drückt polnischen Zloty auf 13-Jahres-Tief

Nach der Herabsetzung der Bonitätsstufe durch die Rating-Agentur S&P gerät Polens Aktienmarkt und die Währung unter Druck.

New York/Warschau. Die Schelte der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) für die polnische Regierung hat die Warschauer Börse am Montag auf Talfahrt geschickt. Der Aktienmarkt rutschte zur Eröffnung um 1,4 Prozent ab und markierte mit 43.098,12 Punkten ein Drei-Jahres-Tief. Die polnische Währung geriet ebenfalls unter Druck. Ein Dollar war mit 4,1283 Zloty so teuer wie zuletzt vor etwas mehr als 13 Jahren.

Der Euro notierte mit 4,4919 Zloty nur knapp unter seinem Vier-Jahres-Hoch vom Freitag.

S&P hatte am Freitag die Bonitätsnote für Polen um eine Stufe auf "BBB+" gesenkt. "Dies war eine gewaltige Überraschung, da eine Ratingagentur ihr Rating in der Regel nicht senkt, ohne zuerst den Ausblick zunächst auf negativ umzustellen", schrieben die Analysten der deutschen Commerzbank in einem Kommentar. "Der Schritt spiegelt die extreme Ungewissheit wider, welche die jüngsten politischen Veränderungen in Polen an den Märkten hervorgerufen haben. Und ein baldiges Ende der Unsicherheit ist nicht in Sicht."

Die EU-Kommission hatte vergangene Woche erstmals gegen ein Land der Europäischen Union ein Verfahren eingeleitet, um die Einhaltung demokratischer Prinzipien zu prüfen. Stein des Anstoßes sind die Reform des Verfassungsgerichts und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert