S&P stuft Puerto Rico herunter - Ausblick negativ

New York/San Juan - Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat den Daumen über das hoch verschuldete Puerto Rico weiter gesenkt. Die Kreditwürdigkeit werde nur noch mit "CCC-" bewertet, teilten die Bonitätswächter am Dienstag mit. Der Ausblick sei negativ. Demnach ist die Gefahr einer Staatspleite innerhalb der nächsten sechs Monate gestiegen. Bisher lag die Bewertung bei "CCC+" - zwei Stufen höher.

Am Montag hatte der Gouverneur von Puerto Rico, Alejandro Garcia Padilla, um Erlaubnis gebeten, eine Umschuldung nach dem US-Insolvenzrecht vorzunehmen. Das Territorium trägt inzwischen eine Schuldenlast von 73 Mrd. Dollar (65,6 Mrd. Euro), etwa ein Fünftel der von Griechenland. Ein neu ernannter Berater hat angesichts dieser Verbindlichkeiten unlängst erklärt, Puerto Rico werde bald das Geld ausgehen.

Puerto Rico ist kein US-Bundesstaat, sondern ein Außengebiet mit Selbstverwaltung. Die 3,6 Millionen Bewohner der Insel sind zwar US-amerikanische Staatsbürger, haben aber beispielsweise bei der Präsidentenwahl kein Stimmrecht. 45 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.

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Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft