S&P stuft Puerto Rico herunter - Ausblick negativ

New York/San Juan - Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat den Daumen über das hoch verschuldete Puerto Rico weiter gesenkt. Die Kreditwürdigkeit werde nur noch mit "CCC-" bewertet, teilten die Bonitätswächter am Dienstag mit. Der Ausblick sei negativ. Demnach ist die Gefahr einer Staatspleite innerhalb der nächsten sechs Monate gestiegen. Bisher lag die Bewertung bei "CCC+" - zwei Stufen höher.

Am Montag hatte der Gouverneur von Puerto Rico, Alejandro Garcia Padilla, um Erlaubnis gebeten, eine Umschuldung nach dem US-Insolvenzrecht vorzunehmen. Das Territorium trägt inzwischen eine Schuldenlast von 73 Mrd. Dollar (65,6 Mrd. Euro), etwa ein Fünftel der von Griechenland. Ein neu ernannter Berater hat angesichts dieser Verbindlichkeiten unlängst erklärt, Puerto Rico werde bald das Geld ausgehen.

Puerto Rico ist kein US-Bundesstaat, sondern ein Außengebiet mit Selbstverwaltung. Die 3,6 Millionen Bewohner der Insel sind zwar US-amerikanische Staatsbürger, haben aber beispielsweise bei der Präsidentenwahl kein Stimmrecht. 45 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.

London (APA/dpa) - In Schottland soll der erste Weltraumbahnhof auf europäischem Boden außerhalb Russlands entstehen. Das teilte die britische Weltraumagentur UK Space Agency am Montag mit. Von der Halbinsel A'Mhoine in der schottischen Grafschaft Sutherland könnten demnach bereits im kommenden Jahrzehnt Raketen ins Weltall starten.
 

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Großbritannien plant Weltraumbahnhof in Schottland

New Brunswick (New Jersey) (APA/dpa) - Johnson & Johnson (J&J) hat auch im zweiten Quartal vor allem von seinem Pharmageschäft profitiert. Hinzu kamen auch günstige Wechselkurse. Wie der Hersteller von Medizintechnik, Konsumgütern und Pharmazeutika am Dienstag mitteilte, stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 10,6 Prozent auf knapp 21 Mrd. US-Dollar (rund 18 Mrd. Euro).
 

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Johnson & Johnson wächst vor allem dank Pharmageschäfts

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