S&P stuft Puerto Rico herunter - Ausblick negativ

New York/San Juan - Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat den Daumen über das hoch verschuldete Puerto Rico weiter gesenkt. Die Kreditwürdigkeit werde nur noch mit "CCC-" bewertet, teilten die Bonitätswächter am Dienstag mit. Der Ausblick sei negativ. Demnach ist die Gefahr einer Staatspleite innerhalb der nächsten sechs Monate gestiegen. Bisher lag die Bewertung bei "CCC+" - zwei Stufen höher.

Am Montag hatte der Gouverneur von Puerto Rico, Alejandro Garcia Padilla, um Erlaubnis gebeten, eine Umschuldung nach dem US-Insolvenzrecht vorzunehmen. Das Territorium trägt inzwischen eine Schuldenlast von 73 Mrd. Dollar (65,6 Mrd. Euro), etwa ein Fünftel der von Griechenland. Ein neu ernannter Berater hat angesichts dieser Verbindlichkeiten unlängst erklärt, Puerto Rico werde bald das Geld ausgehen.

Puerto Rico ist kein US-Bundesstaat, sondern ein Außengebiet mit Selbstverwaltung. Die 3,6 Millionen Bewohner der Insel sind zwar US-amerikanische Staatsbürger, haben aber beispielsweise bei der Präsidentenwahl kein Stimmrecht. 45 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen