Ryanair steigerte 2014 Zahl seiner Passagiere um elf Prozent

Dublin - Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat im abgelaufenen Geschäftsjahr elf Prozent mehr Passagiere befördert als im Vorjahr. 90,5 Millionen Passagiere flog die Gesellschaft von April 2014 bis März 2015, wie Ryanair am Dienstag in London mitteilte. Im März sprang die Zahl der Passagiere sogar um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich in diesem Zeitraum um zehn Prozentpunkte auf 90 Prozent. Ryanair hatte Anfang Februar zum fünften Mal in Folge die Gewinnaussichten angehoben und eine Passagierzahl von über 90 Millionen prognostiziert. Das Unternehmen rechnet mit bis zu 850 Mio. Euro Gewinn. Die Airline verweist zur Begründung auf den verbesserten Service: So ist es seit 2013 erlaubt, kostenlos ein zweites kleines Gepäckstück in der Kabine mitzunehmen, auch die Sitzwahl ist seitdem kostenlos. Der gesunkene Ölpreis senkte die Kosten der Airline.

Ryanair feiert im Mai den 30. Geburtstag. Der erste Flug ging 1985 von Waterford im Süden Irlands nach London. Seitdem flog die Airline nach eigenen Angaben mehr als 750 Millionen Passagiere. Im Jahr 2015/16 will Ryanair nach eigenen Angaben die erste europäische Airline mit 100 Millionen Passagieren werden. In Deutschland will der Billigfluganbieter seinen Marktanteil in den nächsten Jahren deutlich ausweiten und die Niki-Mutter Air Berlin vom zweiten Platz hinter der Lufthansa verdrängen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los