Ryanair verschärft erneut Regeln für das Handgepäck

Dublin (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair verschärft erneut seine Regeln für das Handgepäck: Ab November dürfen Passagiere nur noch eine Handtasche oder einen kleinen Rucksack, der unter den Sitz passt, kostenlos mit in die Kabine nehmen. Für kleine Koffer wird eine Gebühr von mindestens 6 Euro fällig, wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte.

Die irische Airline will damit nach eigenen Angaben die Wartezeiten und Verspätungen beim Boarding verringern.

Zuletzt war es so, dass Handgepäck von Kunden ohne Priority Boarding, das laut Ryanair nicht mehr in die Schließfächer über den Sitzen passte, beim Einstieg markiert und kostenlos im Laderaum mitgenommen wurde. Dies habe jedoch in der Vergangenheit zur Etikettierung von bis zu 120 Koffern pro Flug geführt, sodass Verzögerungen von rund einer halben Stunde entstanden seien, erklärte der Billigflieger.

Deshalb ändert Ryanair nun seine Bestimmungen beim Gepäck. Die Umetikettierung fällt weg, stattdessen können Passagiere über das sogenannte Priority Boarding 6 Euro für ihren kleinen Koffer zahlen oder sie buchen bereits vorher eine Mitnahme im Laderaum für ihr kleines Handgepäck für 8 Euro. Erst im vergangenen Herbst hatte Ryanair seine Bestimmungen geändert - seitdem ist es nicht mehr möglich, zwei Handgepäckstücke kostenlos mit an Bord zu nehmen.

Ryanair ist in Österreich Haupteignerin der Laudamotion.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018