Ryanair unterzeichnete Piloten-Kollektivvertrag in Italien

Rom (APA) - Nach acht Monate langen Verhandlungen haben sich die Billigairline Ryanair und die italienischen Pilotengewerkschaft ANPAC auf einen Kollektivvertrag für Piloten in Italien geeinigt. Für den neuen Vertrag stimmten die mehr als 300 ANPAC-Piloten mit großer Mehrheit, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Presseaussendung der Gewerkschaft.

ANPAC sprach von einem "historischen Ereignis" in der Geschichte Ryanairs. Es handle sich um den ersten kollektiven Arbeitsvertrag des Flugpersonals, das jemals in Europa unterzeichnet worden sei. Der Gewerkschaftsverband erklärte sich über das Ergebnis der Verhandlungen "sehr zufrieden". Neben Gehaltserhöhungen gewähre der neue Arbeitsvertrag den Piloten mehr Schutz.

Die Gewerkschaften sind weiterhin mit Ryanair mit Verhandlungen für einen Kollektivvertrag für die Flugbegleiter beschäftigt. Am 10. Februar und am 25. Juli hatte das Ryanair-Personal in Italien gestreikt.

Ryanair ist in Österreich Haupteignerin der Laudamotion.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"