Ryanair und O'Leary in USA wegen Kursmanipulation verklagt

New York/Dublin (APA/Reuters) - Der irische Billigflieger Ryanair und sein langjähriger Chef Michael O'Leary müssen sich in den USA wegen Kursmanipulation vor Gericht verantworten. Ein Aktionär reichte am Dienstag in New York Beschwerde ein. Er wirft der Laudamotion-Mutter vor, seine Beziehungen zum Personal geschönt dargestellt und damit die Investoren getäuscht zu haben.

Die Wahrheit sei ans Licht gekommen, als das Unternehmen unter dem Druck der Belegschaft im vergangenen Jahr erstmals Gewerkschaften zugelassen habe und in diesem Sommer bestreikt worden sei. Ryanair war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

"Unerkannt von Investoren war der Gewinn des Unternehmens in der Vergangenheit auf einem verdeckten und nicht nachhaltigen Fundament der Ausbeutung der Mitarbeiter und Fluktuation begründet", heißt es in der Beschwerdeschrift, die ein Pensionsfonds aus Alabama eingereicht hat. Der Kursrückgang der Ryanair-Aktien sei das direkte Ergebnis dessen, dass dieser Betrug aufgedeckt worden sei.

Ryanair hatte am 1. Oktober seine Prognose gesenkt und dies mit Arbeitskämpfen begründet. Der Aktienkurs gab daraufhin deutlich nach. O'Leary, der das Unternehmen seit 1994 führt, will die Streitigkeiten noch vor Weihnachten beilegen.

Wien (APA) - Auf die Kritik von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl vom vergangenen Donnerstag, wonach die Vorstandsbezüge der im ATX notierten Unternehmen in Österreich "extrem zu hoch" seien, wirft das Wirtschaftsforum der Führungskräfte der AK-Präsidentin vor, eine "unnötige und nicht auf Fakten basierende Neiddebatte" zu schüren.
 

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte: AK schürt Neiddebatte

Wien/Wels (APA) - Die Sporthandelskette Intersport hat im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 das nach eigenen Angaben "erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte" hingelegt. Aufgrund zahlreicher Neueröffnungen und hoher Steigerungsraten in den Bereichen Ski, Rad sowie Outdoor stieg der Österreich-Umsatz um 14 Prozent auf 575 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
 

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Intersport - Umsatzsprung dank Filialexpansion und hoher Nachfrage

Brüssel (APA/Reuters) - Italien hat nach Angaben von Wirtschaftsminister Giovanni Tria nicht die Absicht, den von der EU-Kommission zurückgewiesenen Entwurf für den Haushalt 2019 zu ändern. Der vorgelegte Etat sei "sehr maßvoll" expansiv, sagte Tria am Montag vor Journalisten in Brüssel zudem.
 

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Tria: Italien wird seine Haushaltspläne nicht ändern