Ryanair streicht 702 Flüge in Italien - Proteste

Rom/Dublin (APA) - Der irische Billigcarrier Ryanair streicht bis Ende Oktober 702 Flüge in Italien. 400.000 italienische Passagiere sind davon betroffen. Allein am heutigen Dienstag wurden 17 Flüge gecancelt, am Mittwoch werden es 13 sein, teilte die Fluggesellschaft mit. Die italienische Regierung prüft die Streichung der Flüge.

"Der Passagier ist ein Bürger mit Rechten, die gesetzlich geschützt werden. Wenn Ryanair diese Rechte verletzt hat, wird die Gesellschaft dafür Konsequenzen hinnehmen müssen", betonte der italienische Verkehrsminister Graziano Delrio am Dienstag laut Medienangaben.

Der Minister verlangte die sofortige Rückerstattung der Ryanair-Tickets und die Umbuchung auf andere Flüge. Auf die Frage, ob die Streichung der Ryanair-Flüge Folgen für das Rennen der irischen Airline um die Übernahme der maroden Alitalia haben könnte, antwortete der Minister: "Ryanair ist ein gesundes Unternehmen. Will es ein Angebot für Alitalia einreichen, kann die Fluggesellschaft es tun", so Delrio.

Die italienische Luftfahrtbehörde Enac kündigte eine Untersuchung wegen den geplanten Flugstreichungen bei Ryanair an. Ein Parlamentarier der regierenden Demokratischen Partei (PD), Alberto Losacco, reichte im Parlament eine Anfrage im Parlament über die Flugstreichungen, die mehrere süditalienischen Regionen schwer belaste.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte