Ryanair-Piloten drohen mit weiteren Streiks

Berlin/Frankfurt/Dublin - Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hält weitere Arbeitsniederlegungen beim Billigflieger Ryanair für möglich. VC-Tarifexperte Ingolf Schumacher sagte am Mittwoch am Frankfurter Flughafen, er könne einen längeren Konflikt nicht ausschließen. "So lange Ryanair keine verbesserten Angebote macht, muss es notfalls hier auch weitere Streiks geben."

Der erste gemeinsame Streik von Piloten und Flugbegleitern in Deutschland setzt das irische Unternehmen unter Druck. Auch die Deutschland-Flüge, die der Billigflieger für seine Österreich-Tochter Laudamotion durchführt, sind betroffen.

Der 24-Stunden-Ausstand begann am frühen Mittwoch und sorgte für zahlreiche Flugausfälle. Ryanair hatte bereits gestern angekündigt, rund 150 von 400 Verbindungen von und nach Deutschland zu streichen.

Zum Streik haben VC und die für die Flugbegleiter verhandelnde Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aufgerufen. Verdi-Vertreterin Katharina Wesenick sprach von "mittelalterlichen Arbeitsbedingungen" bei Ryanair und sagte mit Blick auf die Auseinandersetzung: "Wir sind weit davon entfernt, uns zu einigen."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte