Ryanair-Piloten drohen mit weiteren Streiks

Berlin/Frankfurt/Dublin - Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hält weitere Arbeitsniederlegungen beim Billigflieger Ryanair für möglich. VC-Tarifexperte Ingolf Schumacher sagte am Mittwoch am Frankfurter Flughafen, er könne einen längeren Konflikt nicht ausschließen. "So lange Ryanair keine verbesserten Angebote macht, muss es notfalls hier auch weitere Streiks geben."

Der erste gemeinsame Streik von Piloten und Flugbegleitern in Deutschland setzt das irische Unternehmen unter Druck. Auch die Deutschland-Flüge, die der Billigflieger für seine Österreich-Tochter Laudamotion durchführt, sind betroffen.

Der 24-Stunden-Ausstand begann am frühen Mittwoch und sorgte für zahlreiche Flugausfälle. Ryanair hatte bereits gestern angekündigt, rund 150 von 400 Verbindungen von und nach Deutschland zu streichen.

Zum Streik haben VC und die für die Flugbegleiter verhandelnde Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aufgerufen. Verdi-Vertreterin Katharina Wesenick sprach von "mittelalterlichen Arbeitsbedingungen" bei Ryanair und sagte mit Blick auf die Auseinandersetzung: "Wir sind weit davon entfernt, uns zu einigen."

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht