Ryanair mit eigener Basis in Düsseldorf - Einst wichtige Niki-Station

Wien/Schwechat/Dublin (APA/dpa-AFX) - Der irische Billigflieger Ryanair eröffnet eine eigene Basis am Düsseldorfer Flughafen. Ab Juni dieses Jahres sollen von dort aus zwei neue Strecken nach Alicante und Malaga angeboten werden, wie das irische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Ryanair will dafür sowie für eine weitere Verbindung nach Palma de Mallorca eine Maschine in Düsseldorf stationieren.

Weitere zwölf Verbindungen von Düsseldorf aus bietet der irische Luftfahrtkonzern über den neuen Billigfluganbieter Laudamotion an.

Ryanair hält bisher rund ein Viertel an der aus der Air-Berlin-Pleite hervorgegangenen Fluglinie von Ex-Rennfahrer Niki Lauda, Laudamotion. Der Anteil soll absehbar aber auf 75 Prozent wachsen. Mit Laudamotion erlangen die Iren eine starke Marktposition an den Flughäfen Zürich, Düsseldorf und Berlin, später wohl auch in Wien.

Der Flughafen Düsseldorf war schon für die Laudamotion-Vorgängergesellschaft Niki eine wichtige Station gewesen. Bevor Niki infolge der Air-Berlin-Pleite ebenfalls in die Insolvenz schlitterte, war schon die überwiegende Zahl der Jets nicht in Wien stationiert, sondern in Deutschland - vor allem in Düsseldorf.

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM