Ryanair und Hertz trennen sich - Wiedersehen vor Gericht

Die langjährigen Geschäftspartner Ryanair und Hertz scheiden im Streit. Der US-Autovermieter habe die bis 2020 vereinbarte Zusammenarbeit vorzeitig aufgekündigt, teilte der irische Billigflieger am Donnerstag mit. Damit zieht Hertz offenbar Konsequenzen aus dem Konflikt über das Vorgehen Ryanairs beim Ticketverkauf.

Der Autovermieter stößt sich daran, dass Ryanair seit vergangenem Jahr Flüge auch über Dritte verkauft und nicht mehr ausschließlich über die eigene Internetseite, auf der auch Hertz-Angebote stark beworben werden.

Ryanair kündigte rechtliche Schritte gegen die Kündigung an. Laut dem Easyjet-Konkurrenten wurden die Anwälte angewiesen, gegen Hertz wegen Vertragsbruchs und damit verbundener Schäden zu klagen. Der Billigflieger will sich nun nach einem Ersatzanbieter umschauen. Die nächsten drei Monate werde Ryanair auf seiner Webseite keine Leihwagendienste anbieten können.

Wien (APA) - Auf die Kritik von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl vom vergangenen Donnerstag, wonach die Vorstandsbezüge der im ATX notierten Unternehmen in Österreich "extrem zu hoch" seien, wirft das Wirtschaftsforum der Führungskräfte der AK-Präsidentin vor, eine "unnötige und nicht auf Fakten basierende Neiddebatte" zu schüren.
 

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte: AK schürt Neiddebatte

Wien/Wels (APA) - Die Sporthandelskette Intersport hat im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 das nach eigenen Angaben "erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte" hingelegt. Aufgrund zahlreicher Neueröffnungen und hoher Steigerungsraten in den Bereichen Ski, Rad sowie Outdoor stieg der Österreich-Umsatz um 14 Prozent auf 575 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
 

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Intersport - Umsatzsprung dank Filialexpansion und hoher Nachfrage

Brüssel (APA/Reuters) - Italien hat nach Angaben von Wirtschaftsminister Giovanni Tria nicht die Absicht, den von der EU-Kommission zurückgewiesenen Entwurf für den Haushalt 2019 zu ändern. Der vorgelegte Etat sei "sehr maßvoll" expansiv, sagte Tria am Montag vor Journalisten in Brüssel zudem.
 

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Tria: Italien wird seine Haushaltspläne nicht ändern