Ryanair will Flüchtlinge ohne EU-Visa-Prüfung befördern

Der irische Billigflieger Ryanair will Flüchtlinge ohne Visa-Prüfung in andere EU-Länder bringen. Vom 12. Oktober an will das Unternehmen auf Flügen von Kos in Griechenland, dem slowakischen Bratislava und Ungarns Hauptstadt Budapest Passagiere nicht mehr daraufhin überprüfen, ob sie das Recht zur Einreise haben.

Nach einer EU-Richtlinie zum Schengen-Abkommen dürfen Fluggesellschaften Passagiere ohne gültiges Visum nicht ins Land bringen. Tun die Airlines dies doch, müssen sie mit Geldstrafen von mindestens 3.000 Euro pro Einzelfall rechnen. Ryanair will solche Geldstrafen im Zweifel tragen. "Wir werden die gesamten Kosten dieses Verstoßes mit Stolz tragen", sagte Ryanairs Marketingchef Kenny Jacobs am Mittwoch.

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